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News aus dem Archiv

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Hallo Marco!
Zuerst möchte ich dir zu
deinem phantastischen Rennen gratulieren, welches du beim ersten 500ccm
Grand Prix in Frankreich hattest. Es ist wirklich gut, wieder einen
deutschen Motocross-Fahrer an der Spitze des Grand Prix´s zu sehen. Seit Pit
Beirer´s tragischem Unfall war die deutsche Motocross-Szene fast vergessen.
C.D.:
Erzähl doch mal, wie es war, das erste Grand Prix-Rennen zu gewinnen?
M.D.: Es
war ein super Gefühl sag ich dir! Besonders vor einem großen Namen wie De
Maria zu siegen, ist großartig. Als ich dann noch mit fast 20 Sekunden
Vorsprung gewann, war der persönliche Erfolg noch größer.
C.D.:
Ich habe gehört, du hattest einige Probleme zu bewältigen, um ins Ziel zu
kommen...
M.D.:
Oh ja, wir hatten ein wenig Stress mit den Motorrädern. Mein Rennmotorrad
ging schon vor dem ersten Training kaputt und mein Trainingsbike hatte nicht
genügend Hubraum, um starten zu dürfen. Also habe ich mir ein Motorrad von
meinem Teamkollegen geliehen. War ganz schön stressig.
C.D.:
Was sind deine Pläne für den Rest der Saison?
M.D.:
Im Moment sind wir dabei, noch Budget zu finden, da die Kosten einfach nicht
gedeckt sind. Aber wir sind dran. Auf jeden Fall will ich noch ein- oder
mehrmals aufs Podium fahren.
C.D.:
Du scheinst dich von deinem bösen Crash im SX Rennen in München wieder
erholt zu haben. Was hast du seit dem Crash getan?
M.D.:
Ich habe schon 5 Wochen nach meinem Crash wieder mit Radfahren im
Fitnessstudio begonnen und gut trainiert. Fürs Fahrtraining blieb nicht viel
Zeit vor dem ersten Rennen, da ich noch nicht fahren durfte.
C.D.:
Es scheint mir so, dass wir hier einen verjüngten Marco Dorsch vor uns
haben. Warum, glaubst du, hat dein Durchbruch so lange gedauert?
M.D.:
Keine Ahnung. Meine ganzen Verletzungen und Operationen waren auf jeden Fall
nicht fördernd für meine Laufbahn. Jetzt sitze ich auf einer Super Yamaha
450 und bin in einem absolut geilen Team (KS Yamaha) und drehe mit Spaß am
Hahn.
C.D.:
Eine Menge deutscher Fans möchte wissen, ob wir dich dieses Jahr überhaupt
noch einmal bei einem deutschen Rennen sehen werden.
M.D.:
Ich kann leider kein Rennen in Deutschland fahren, da ich immer
Überschneidungen mit der Swiss Masters oder MX3 habe. Da verdiene ich eben
auch mein Geld.
C.D.:
Gibt es jemanden, dem du danken möchtest?
M.D.:
Bedanken möchte ich mich auf jeden Fall bei meinem Teamchef Kari Steiner und
seiner ganzen Truppe. Ein weiterer Dank an alle, die an mich glauben und mir
die Daumen drücken.
Die „Dugmore Offroad
Schools“ wünscht dir alles Gute für den Rest des Jahres und dankt dir, dass
du dir die Zeit für uns genommen hast. Bleib gesund!

P.S.: ... und das war die
Vorgeschichte!
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