News aus dem Archiv

 

  •    13.04.2005     Mein Interview mit Marco Dorsch ...
     

Hallo Marco!

Zuerst möchte ich dir zu deinem phantastischen Rennen gratulieren, welches du beim ersten 500ccm Grand Prix in Frankreich hattest. Es ist wirklich gut, wieder einen deutschen Motocross-Fahrer an der Spitze des Grand Prix´s zu sehen. Seit Pit Beirer´s tragischem Unfall war die deutsche Motocross-Szene fast vergessen.

C.D.: Erzähl doch mal, wie es war, das erste Grand Prix-Rennen zu gewinnen?
M.D.:
Es war ein super Gefühl sag ich dir! Besonders vor einem großen Namen wie De Maria zu siegen, ist großartig. Als ich dann noch mit fast 20 Sekunden Vorsprung gewann, war der persönliche Erfolg noch größer.

C.D.: Ich habe gehört, du hattest einige Probleme zu bewältigen, um ins Ziel zu kommen...
M.D.: Oh ja, wir hatten ein wenig Stress mit den Motorrädern. Mein Rennmotorrad ging schon vor dem ersten Training kaputt und mein Trainingsbike hatte nicht genügend Hubraum, um starten zu dürfen. Also habe ich mir ein Motorrad von meinem Teamkollegen geliehen. War ganz schön stressig.

C.D.: Was sind deine Pläne für den Rest der Saison?
M.D.: Im Moment sind wir dabei, noch Budget zu finden, da die Kosten einfach nicht gedeckt sind. Aber wir sind dran. Auf jeden Fall will ich noch ein- oder mehrmals aufs Podium fahren.

C.D.: Du scheinst dich von deinem bösen Crash im SX Rennen in München wieder erholt zu haben. Was hast du seit dem Crash getan?
M.D.: Ich habe schon 5 Wochen nach meinem Crash wieder mit Radfahren im Fitnessstudio begonnen und gut trainiert. Fürs Fahrtraining blieb nicht viel Zeit vor dem ersten Rennen, da ich noch nicht fahren durfte.

C.D.: Es scheint mir so, dass wir hier einen verjüngten Marco Dorsch vor uns haben. Warum, glaubst du, hat dein Durchbruch so lange gedauert?
M.D.: Keine Ahnung. Meine ganzen Verletzungen und Operationen waren auf jeden Fall nicht fördernd für meine Laufbahn. Jetzt sitze ich auf einer Super Yamaha 450 und bin in einem absolut geilen Team (KS Yamaha) und drehe mit Spaß am Hahn.

C.D.: Eine Menge deutscher Fans möchte wissen, ob wir dich dieses Jahr überhaupt noch einmal bei einem deutschen Rennen sehen werden.
M.D.: Ich kann leider kein Rennen in Deutschland fahren, da ich immer Überschneidungen mit der Swiss Masters oder MX3 habe. Da verdiene ich eben auch mein Geld.

C.D.: Gibt es jemanden, dem du danken möchtest?
M.D.: Bedanken möchte ich mich auf jeden Fall bei meinem Teamchef Kari Steiner und seiner ganzen Truppe. Ein weiterer Dank an alle, die an mich glauben und mir die Daumen drücken.

Die „Dugmore Offroad Schools“ wünscht dir alles Gute für den Rest des Jahres und dankt dir, dass du dir die Zeit für uns genommen hast. Bleib gesund!

P.S.: ... und das war die Vorgeschichte!


 

Archiv