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  •    Februar 2006    Mit Collin & Robby Sturm in den USA

Bildergalerie

Tag 31:
Wir versuchten, lange zu schlafen, aber es funktionierte nicht. Also gingen wir runter zum Frühstück, machten uns fertig und fuhren los. Erst fuhren wir runter zu Kawasaki ins Ervine. Kurt Rood erwartete uns dort und nahm uns mit rein. Wir schauten dort das Treiben an und machten ein paar Bilder. Dann gaben wir mein Motorrad zurück, welches bereits verzweifelt für irgendwelche TLC-Angebote gebraucht wurde. Jungs, passt gut darauf auf =). An dieser Stelle möchte ich Mike Fisher und Kawasaki USA für all ihre Hilfe herzlich danken. Das ist mir sehr wichtig!!!
Dann fuhren wir runter zum Lake Elsinor und mein Freund Colin Hinks war so freundlich, uns sein Werkzeug zu leihen. Das sparte uns eine Menge Zeit. Es war schön, ihn noch zu treffen und beim Mittag quatschten wir über die gute alte Zeit. Danach ging`s zum Chaparral, wo wir Robbys Motorrad abgaben. Todd Baldwin, der uns eine Menge während der Zeit hier geholfen hatte -danke Todd!- verpackte unser Motorrad, so dass wir es nach Hause schicken konnten.
Wir fuhren nun zurück zu unserem guten, alten Hotel, packten schnell unsere Sachen und trafen dann Mike, Tony, Jeff sowie ein paar Nachbarn mit ihren Kindern zum Abendessen.
Anschließend fuhren wir zurück zu ihrem Haus, um noch ein bisschen mit ihnen zu quatschen und uns nochmals für ihre Unterstützung und Gastfreundschaft zu bedanken. Mike gab uns ein paar Poster und einen persönlichen Satz von Alessis Rennbrillen für Robby mit.
Jetzt sind wir im Hotel und bereit fürs Bett. Es waren hier wundervolle Trainingsmöglichkeiten und wir fahren beide nun topfit nach Hause.

Ich melde mich dann wieder.

Und wir sehen uns dann, leider im noch kalten Deutschland Brrrrrrrrr...

Euer  

Tag 30:
Wir wachten an einem halbwegs sonnigen Tag auf. Der Boden sah etwas feucht aus, aber hier trocknet es immer recht schnell. Es ist, als wenn der Boden ein Schwamm wäre. Wir fuhren dann zum Frühstücken,  mal wieder mit Tony und Mike. Jow Oehnlauf war mit seinem Vater da, ebenso waren noch ein paar Freunde von Tony dabei, die ein paar Strecken im Norden Kaliforniens haben. Klar wären wir nur zu gern dort gefahren…vielleicht nächstes Jahr =)
Wir fuhren dann zu der Strecke, die sie gestern fertig gemacht hatten und Mann, sie war perfekt. Wir machten ein paar Runden zum Aufwärmen und tankten dann unsere Motorräder für`s Fahren auf. Tony ließ uns mit 20 Sekunden Unterschied starten. Wir machten eine 35Min-Einheit und hatten viel Spaß. Wir machten nur `ne kurze Pause, um was zu trinken und absolvierten dann noch ein 10-Runden-Rennen.
Travis Preston kam auch dazu und machte ein paar Runden. Ich musste nach 5 Runden aufhören. Mein Motorrad war nach den vielen Stunden auf der schnellen, schweren Sandstrecke zu doll beansprucht, so dass ich es ruhig angehen lassen musste. Wir packten zusammen und trafen uns alle bei einer Sandwich-Bar….Eeeesssen..
Dann haben wir unsere Motorräder gewaschen und fertig gemacht. Ich muss meines ja heute zurückbringen. Dann haben wir noch schnell geduscht und ab zum  Schlaaaaaafen.


Tag 29:
Wir sind aufgestanden und waren unten etwas frühstücken. Dann sind wir zu unserer guten, alten Trainingsstrecke (die einem Bombenabwurfsplatz der Marine ähnelt). Sie war heute sehr trocken und daher staubig. Das war eine wahrhaft gute Trainingseinheit, nach 30 Minuten war ich völlig erschöpft. Diese Bahn war heute ein Killer =). Wir machten Pause und aßen etwas. Dann fuhren wir zu Mikes geheimer Strecke, wo sein Dad den ganzen Vormittag mit `ner Planierraupe geschoben hat. Ich machte meinen Tank noch bis zum Rand voll, als wir losfuhren.
Als wir auf die Strecke fuhren, hatte Mike große Mühe, die Raupe zu stoppen. Ich scherze nicht, er hatte Spaß daran, eine „Pit Area“ zu bauen. Das war ein ganz lustiges Erlebnis. Sie planierten die Strecke und das war so atemberaubend viel Spaß. Wir befreiten die Strecke erst von den größten Steinen. Auch wenn es eigentlich eine sehr sandige Strecke ist, hat das schon eine Weile gedauert, denn eine Runde ist 3:40Min lang. Dann raste ich umher bis mein Tank leer war und der Kühler qualmte. Mike hatte mit der Raupe einen Table gebaut, so dass man laaaange in der Luft war. Es war ein klasse, spaßiger Trainingstag.
Wir bereiteten unsere Motorräder für morgen vor und schlugen uns ordentlich den Magen voll. Und ich meine wirklich voll schlagen =)
Dadurch, dass ich Gewicht verloren habe, seit wir hier sind, strenge ich mich an, was rauf zu packen, aber es funktioniert nicht. Heute war es ein bisschen wie im Himmel. Nicht ganz eine Namibische Sandwüste, aber trotzdem eine Menge Spaß.
Es regnet gerade draußen und wir können es nicht abwarten, wieder zu fahren. Regen, endlich! Dank Dir Gott! Lustig, ich bin es zwar nicht, der den Regen beschert, aber wenn er da war, sind die Strecken danach alle perfekt.
So, schnell schlafen, dann brauch ich nicht mehr so lange warten, bis ich wieder fahren kann.

Tag 28 (Sonntag):
Wir sind ca. um 9.00 Uhr aufgestanden und waren selber ein wenig darüber verblüfft. So spät sind wir bisher noch nie aus dem Bett.
Wir haben schnell unsere Bikes fertig gemacht, denn gestern hatten wir irgendwie einen faulen Tag. Ich bin nur ganz gemütlich für mehr als eine Stunde entlang eines Wasserlaufes gefahren. Es war komisch zu sehen, wie viele Pick-Ups mit Bikes hinten drauf unterwegs waren! Allein als ich beim Frühstück aus dem Fenster schaute, sah ich schon 3 bei Big Boy parkende Pick-Ups mit MX-Bikes. Dieses ist eine Gegend, wo man MX mag und am Wochenende ganze Familien beim Fahren mit Offroadfahrzeugen wie Quads, Moto-Cross-Maschinen oder PickUps trifft.
Jetzt lese ich noch ein wenig, was mich prima entspannt und dann überlege ich mir unser morgiges Trainingsprogramm.

Tag 27:
Wir trafen uns wieder mit den Alessis zum Frühstück. Danach waren wir mit Mike und Jeff etwas für ihre IPods kaufen. Dann haben Robby und ich noch ein paar Dinge für unsere Bikes besorgt. Nach unserer Rückkehr haben wir die Motorräder gewaschen und in meines eine neue Kupplung eingebaut. Wir waren noch kurz auf einen Imbiss im Einkaufszentrum unten am Ende der Straße. Dann haben wir uns ein wenig vor dem Fernseher entspannt.


Tag 26:
Heute war unser Ruhetag. Tony rief an und fragte, ob ich ihm helfen könne, sein Wohnmobil aufzuräumen. So haben wir uns zum Frühstück getroffen und gingen dann runter nach Corona zur KTM SX-Strecke und räumten auf. Während wir dort waren, warf ich einen Blick auf die anderen SX-Strecken, welche ziemlich nahe bei den anderen Tracks von Suzuki, Kawasaki, Honda, KTM und auch einigen anderen, privaten Strecken liegen. Hier sind auch ein paar Bilder davon. Dabei ist auch ein Bild von dem Typen, der all die Strecken angelegt hat. Für alle ist er der so genannte „Strecken-Guru“. Ich weiß nun auch, warum die Top-Leute so gut im SX sind. Neben der Tatsache, dass sie wirklich hart trainieren, haben sie auch noch extrem gute Strecken dafür.
Als wir nach Hesperia zurückkamen, nahmen Tony und ich einen der Pick-Ups und schauten uns eine Outdoor-Strecke in der Wüste an. Wir hatten wirklich viel Spaß dabei, dort herum zu rasen und zu versuchen, die steilen Hügel  rauf- und die Felsen runterzuklettern. Es war einfach geil.
Wir haben noch eine andere Strecke gefunden, die großartig aussah. Tony wird einen riesigen Traktor dorthin bringen, um die Strecke für Montag und Dienstag zu präparieren.
Wir sind dann zurück und trafen uns mit Mike, Jeff und Robby bei Subways, aßen eine Kleinigkeit und sind dann zurück zum Hotel. Wir blieben dort, guckten ein wenig TV und ich gönnte mir eine Stunde Schlaf… Ich war lange an meinem Computer letzte Nacht, um mit Nadine zu chatten.
Hier ist ein Bild von Robby beim Frühstück, der das gleiche Essen hatte wie Mike, und einem typischen USA Auto. Das Land ist voller Pick-Ups. Ja, das ist hier mein Wetter! Dann erwartet uns demnächst also die Wüste.


Tag 25:
Wir trafen Tony und Mike erneut zum Frühstück. Dann fuhren wir runter zu Glenn Helen. Die Strecke war gut präpariert und ich machte 2 Einheiten und einige schnelle Runden. Es waren viele Leute da, um zu fahren. Wir trafen dort bspw. Brett Metcalf. Außerdem waren ein paar MX-Lehrer draußen und machten ihre Schulungen. Ich habe ein paar Bilder von der Strecke und dem Frühstückstisch.
Wir kamen zurück, nahmen eine Dusche und aßen etwas. Es scheint, als wäre alles, was wir machen, Trainieren, Schlafen und Essen…Oh, hab ich Essen schon mal erwähnt?:-) Obwohl wir ziemlich viel verputzen, habe ich abgenommen. Das macht dann doch das viele Training. Das Wetter ist wieder wärmer geworden und es ist fast wieder T-Shirt-Zeit.

Tag 24:
Wir sind heute Morgen früh aufgestanden und dann mit Mike, Jeff und Tony zum Frühstücken. Danach ging es wieder zur gleichen Strecke und wir sind ein bisschen gefahren. Das Fahrtraining der letzten Wochen macht sich bemerkbar und ich hatte viel Spaß, heute ein paar andere Sachen zu probieren. Dann sind wir ab zum Essen und ließen es für den Rest des Tages ruhig angehen. Wir säuberten unsere Bikes. Robby hatte die Filter auszuwaschen… Dann war es Zeit fürs Bett.


Tag 23:
Hallo Freunde,
Das war ein guter Tag. Wir waren mit Toni und Mike (Alessi) erst gemeinsam zum Frühstück und dann auf die Strecke. Das war im Vergleich zu gestern ein guter Trainingstag. Wir machten 2 Einheiten auf Rennniveau. Joe Oelhoff (450 Suzuki), Robby, Mike und ich selber waren dabei. Alle starteten auf einmal. Okay die 250iger bekammen 2 Bike-Längen Vorsprung. Das war ein starkes Training und danach gingen wir zurück ins Hotel ein wenig was essen. Dann haben wir einfach bis zur Schlafenszeit ein wenig rumgegammelt und entspannt.
Wir werden morgen nochmals auf die gleiche Strecke gehen und dann am Donnerstag werden wir einen ziemlich harten Trainingstag in Glen Helen haben.

Tag 22:
Hallo Freunde! Wir haben es uns heute mal erlaubt, ein wenig länger zu schlafen. Wir waren noch ein bissel geschafft vom gestrigen Rennen. Wir sind dann runter gegangen und haben großartig gefrühstückt.
Dann sind wir zu einer Strecke, die geradezu perfekt für das Fahren bei dem heutigen regnerischen Wetter war. Die Bahn war ziemlich sandig und Robby und ich sind mehr als reichlich gefahren. Wir trafen dort 2 Leute, die mit über 60 Jahren dort auf Bikes fuhren, die sie selber entwickelt und gebaut hatten und nun diesen Tag beim Fahren genossen. Davon habe ich auch ein Foto und schaut mal rechts auf den Mann mit dem weißen Bart
Wir hatten ganz schöne Spurrinnen hinterlassen, als wir fertig waren. Das ist ein überdimensionales Areal, wo wir waren, mit fast perfekten Bodenverhältnissen und wir hatten richtig Spaß dabei. Hier sind auch noch Bilder von der Bahn.
Dann machten wir noch unsere Bikes für morgen fertig und gingen noch etwas essen. Egal, was und wie viel man isst, es kostet nur 8$ und das haben wir dann auch reichlich genutzt, wie auf ein paar Bildern zu sehen ist.
Dann sind wir zurück in unser „Heim“, haben noch geduscht und werden jetzt schlafen gehen. Ohhhh, ich kann mein Bett schon hören, wie es ruft nach mir. Also ab in die Koje!


Tag 21:
Heute wollten wir also ein Rennen fahren. Training sollte um 8Uhr beginnen. Das Event wurde bei RACE TOWN durchgeführt und gesponsert durch die US-Army. Wir hatten 3 Trainingsläufe und 2 Rennen. Dort trafen wir einen jungen Fahrer namens Robert Memoli, der sehr schnell unterwegs war.

  • Rennen 1

Ich war Zweiter nach dem Start und Schnellster auf der Strecke. Aber um zu überholen, hätte ich aggressiver werden müssen. Das wollte ich aber nicht, eben nicht bei einem Rennen wie diesem. Ich blieb deshalb hinten dran und beobachtete Memolis Fahrstil. Die Amerikaner fahren unterschiedlich im Vergleich zu den Europäern und es war interessant, das bei ihm zu beobachten. Sie sind schnell in den flachen Kurven, müssen bei den Spurrillen aber noch lernen. Ich wurde Zweiter mit `ner halben Sekunde Rückstand.

  • Rennen 2

Ich wusste, ich musste dieses Mal schneller vom Start wegkommen. Also kein 2. Platz beim Start mehr! Ich schoss los und machte mächtig Druck, so dass ich nach den ersten 3 Runden einen Vorsprung von über 3 Sekunden hatte. Ich fuhr gut und in einigen Renn-Situationen, muss ich sagen, hab ich meine 450er richtig ausgereizt. Ich warf sie förmlich durch die Kurven. Es war ein gutes Rennen und ich gewann. Ich bin froh, dass es so gut lief. Ich fühle mich gut auf meinem Motorrad. Die zweimal 25 Minuten gingen gut, und ich war nicht mal sehr müde. Also alles in allem war es ein prima Tag.
Wir fuhren heim (in unser Holiday Inn), duschten und fuhren für ein gutes Essen zum „Road House“ Restaurant. Sie haben wirklich gute Gerichte dort. Wenn du dich hinsetzt, bekommst du schon ein Schälchen Erdnüsse, alles inklusive. Dann ging `s zurück und natürlich in den Whirlpool

Wir wollen morgen auf einer unserer Strecken fahren, aber es heißt, dass es sehr kalt werden wird. BRRRRRRR

Tag 20:
Wir sind sehr früh aufgestanden. Ich hab dann noch viel Zeit im Internet verbracht. Dann fuhren wir zum Chaparral-Shop, um ein paar Sachen für unsere Motorräder zu kaufen. Und wir besichtigten eine Fabrik für Mini-Motorräder. Wir frühstückten und waren dann zur Autowaschanlage, wo wir unsere Motorräder auf Vordermann brachten. Robby wechselte sein Hinterrad und ich ölte alle unsere Luftfilter. Wir machten also unsere Motorräder fürs Rennen fertig. Ich wurde ziemlich müde und es waren inzwischen nur noch 5 Grad auf dem Weg zum Hotel. Kurz bevor wir uns entschieden, ins Bett zu gehen, schauten wir noch aus dem Fenster und sahen wie Graupel herunterkam.
Hm.. wir sollten morgen um 7Uhr an der Strecke sein…

Tag 19:
Heute war unser freier Tag... Wir sind beide vom Fahren dieser Woche ziemlich müde gewesen und machten am Freitag deshalb so wenig, wie möglich.
Wir waren im Hesperia und gingen ein bisschen einkaufen. Ich brauchte ein paar Sachen. Und dann sind wir zu einem speziellen Restaurant gefahren. Dort bezahlst du 8$ und kannst dafür so viel essen wie du willst.  Da ist ein Pizza-Bereich, wo du alles wählen kannst, was du willst. Ein Pasta-Bereich, ein Bereich für Kartoffeln und Fritten, und natürlich einer für Desserts. Es war ein Fehler uns rein zu lassen!! Wir aßen uns ins Koma. Wir sind wirklich rausgerollt… Dann sind wir abgefahren, fett und glücklich.


Tag 18:
Heute Morgen sind wir bereits früh aufgestanden, denn wir trafen uns mit Mike und Toni (Alessi) zum Frühstück. Danach sind wir nach Glen Helen gefahren. Diese Strecke war dieses Mal phantastisch zu fahren. Im Vergleich zu den Strecken, die wir gerade in den letzten Tagen gefahren sind, war diese geradezu glatt und daher sehr schnell.
Aber wir hatten ein Malheur … Ich zerstörte bereits nach den ersten 3 Runden mein Hinterrad, denn die Bahn wurde schnell von uns zerfahren. Wir waren zum Schluss richtig geschafft und sehnten uns nur noch nach einem Abendbrot und unserem Bett. Robby ist mit meiner 450iger gefahren und das hat ihm gefallen. Ich habe heute ein paar Bilder von der Strecke und von Robby, wo er nach dieser „Übung“ ein Nickerchen macht. Nach unserer Rückkehr duschten wir, zogen uns um und sind runter zum Food-Shop, wo Du für 9$ alles Essen kannst, was in Dich rein passt: Pizza, Nudeln, Dessert usw. Wir waren dann so voll, dass wir fast platzten....oooohhhhh

So nun ist erst einmal Schlafenszeit und morgen ist für uns ein Ruhetag!

Tag 17:
An diesem Morgen waren wir mit Mike und Tony (Alessi) bei „Denny `s“ zum Frühstücken. Das war ein gewaltiges Frühstück! (eigentlich zu viel, wenn man auf dem Weg zum Training ist). Dann folgten wir Mike zu einer anderen geheimen Strecke, die wieder ganz schön derb war. Sie war ein Mix aus feinem Sand und glitschigen Abschnitten. Das war dort ganz schön verwurzelt und zerschossen …, mit anderen Worten eine perfekte Trainingsstrecke =).
Ich hatte noch mit meinem Bike zu tun, während Robby und Mike sich bereits aufwärmten. Bis ich bereit zum Fahren war, waren sie schon 35 Minuten unterwegs. Ich war dann alleine auf der Strecke, weil sie Pause machten. Als ich dann gerade mein Pensum fertig hatte und was trinken wollte, kam Tony und fragte, ob ich bereit für Runde 2 war …ooohhh, mein Gott.
Nachdem sie 2 Runden gedreht hatten, war ich also bereits wieder zurück auf der Strecke und fuhr nochmals 27 Minuten, bis ich anhielt. Sie taten dies erst nach 35 Minuten. Macht mal, Jungs…
Inzwischen war auch schon wieder Food-Time und wir fuhren zu Big Boy was essen. Dann fuhren wir zu Mike nach Hause und sahen, wo er lebt. Dannach ging `s zurück ins Hotel. Zeit für den Whirlpool und die Dusche, denn heute Abend gehen wir noch zu einem alten Freund von mir, nämlich zu Ian Harrison und seiner Familie. Ich freue mich, ihn wieder zu sehen.
Wie man sieht, haben wir kaum Zeit für andere Dinge wie Trainieren und Schlafen. Aber wir genießen unser Training.


Hallo Freunde, ich hoffe, es ist alles okay im guten alten Deutschland… Hoffentlich seid ihr nicht alle eingeschneit. Hier gibt `s die Tage 13 - 16 aus meinem Tagebuch wieder in umgekehrter Reihenfolge

Tag 16:
An diesem Morgen sind wir recht früh aufgestanden und zu Dennys gefahren, wo wir Mike (Alessi) und seinen Vater getroffen haben. Wir fuhren auf eine geheime Strecke, wo Mike oft trainiert und es war perfekt. Sie war ganz schön derb und die Runde 3:15 Minuten lang. Es gab auch ein einfaches Waschbrett und ist perfekt zum Trainieren. Mike hat etwas getestet. Ich drehte auch ein paar Runden. Dann haben wir unsere Bikes aufgeladen, weil wir sie waschen wollten. Wir sind dann noch in ein kleines Einkaufcenter gefahren und haben neue Luftfilter und ein paar Kleinigkeiten, die wir noch brauchten, gekauft. Nach dem Essen sind wir ins Hotel zurück gefahren und haben dort auf dem Parkplatz die Filter gewaschen und gewechselt. =)
Morgen werden wir erneut zusammen mit Mike fahren gehen. Jetzt ist es erst einmal Zeit für den Whirlpool und die Dusche und für ein paar andere kleine Dinge und dann kommt die Zeit für Träume.

Tag 15:
Wir standen heute ziemlich spät auf und machten Frühstück/Brunch. Dann fuhren wir zum Langston Rennen (15Min entfernt) und ließen etwas von unserem Gepäck dort. Später fuhren wir weiter zum MX-Park in Lake Elsinor und das wurde dort sehr spaßig heute. Die Strecke ist, wie ich schon mal geschrieben habe, eher wie eine SX-Strecke mit ein paar schönen Hügeln drin, ein paar Zeit-Sektionen und ein paar Stellen, um die Sau rauszulassen. Ich fuhr ein paar Runden und genoss jede einzelne. Sie haben ein Fallschirmspringer-Team dort und ich spiele nun mit dem Gedanken, auch einmal zu springen….Dann fuhren wir zurück zum Aplle Valley. Wir trafen Mike, Jeff und Tony (Alessi). Wir wollen morgen gemeinsam fahren.

Tag 14:
Wir wachten auf und zogen uns an. Wir konnten immer noch nicht aufhören, über das Rennen zu quatschen. Wir fuhren runter zu Sea World. Es war ein heißer Tag, und wir waren ein wenig bummeln und schauten uns die Shows und Tiere an. Der Ausflug hat sich gelohnt, ich habe hier auch ein paar Bilder davon. Abends besuchten wir meinen Freund Collin Hinks und seine Freundin Steffi in ihrem Haus. Wir fuhren auf dem Weg dorthin die Strandpromenade entlang und sahen die Sonne untergehen. Collin arbeitet beim Langston Rennen und es war schön, ihn wieder zu sehen. Er hat was erreicht im Leben und ich freu mich sehr für ihn. Wir aßen Abendbrot und quatschten noch bis spät in die Nacht.

Tag 13:
Wir wachten an einem wundervollen, sonnigen Tag mit 100% blauem Himmel auf. Es war wieder Big Boy Zeit =), was für ein Start in den Tag... Dann beluden wir unseren Truck und waren auch schon auf dem Weg. Die Fahrt runter nach San Diego dauerte über 2 Stunden. Wir checkten in einem Super Hotel ein, aßen etwas und fuhren raus zum Stadion. Wir waren etwas früh und es war eine spannende Sache, durch die ganzen parkenden Leute zu fahren. Es nennt sich „Tail gating“, die Leute fahren rein, öffnen die Türen, Musik spielt, während sie ein Barbecue mit Freunden machen. Macht Spaß, das zu sehen. Wir gingen runter zum Kartenschalter und besorgten uns unsere Tickets für die Nacht. Wir fanden unsere Plätze, aber entschlossen uns, noch ein bisschen rumzuschauen.
Wir hatten wirklich gute Sitzplätze und wie es so ist, gleich neben uns am Stand saß Casy Johnson und wir unterhielten uns. Es war schön, ihn wieder zu sehen, er testet momentan Motorräder von diversen Herstellern. Dann sah ich meinen Freund Greg Albertyn. Er sagte, er sei Donnerstag zum Fahren im Glen Helen gewesen. Wir sprachen darüber, wie schnell RC (Ricky Carmichael) und JS (James Stewart) zur Zeit fahren und dass er froh sei, nicht diese Geschwindigkeit fahren zu müssen. Dem kann ich nur zustimmen. Er ist inzwischen ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann und ist in der Baubranche aktiv. Gooo Greg! Er war erfolgreich in seinen Rennen und hat das mit rüber ins Geschäft genommen. Außerdem traf ich die Legende Rick Johnson und hier ist auch gleich ein Foto.
Das Rennen in San Diego war überwältigend. Das Haupt-Event zog uns in seinen Bann. Nicht nur uns, auch die anderen 69.500 Besucher. In der 125er Klasse hatte erneut Mike den besten Start und er fuhr ein wirklich gutes Rennen. Er war konstant schnell und verlor nur in den letzten 5 Runden etwas. Er ist jemand, den man sich für die Zukunft merken sollte!!! Wartet, bis er ein bisschen kräftiger ist. Grant hatte auch ein wirklich gutes Rennen. Er stürzte zwar in der ersten Kurve, fuhr dann aber vom letzten Platz noch auf den Zweiten vor, gerade 2 Sekunden hinter dem Sieger Andrew Short. Das Hauptrennen, die 250er, war dann ziemlich nervenaufreibend. RC war in Führung und JS nach der ersten Kurve Zweiter. Ihr Kampf ging wirklich über die vollen 18 Runden. Bis zu den letzten zwei Runden schlich sich James immer weiter an Ricky ran. Sie spielten das ganze Rennen Katz und Maus. Es sah aus, als ob JS schneller war und nur noch etwas abwartet. Was für ein Rennen…
Wir fuhren danach wieder zum Hotel. Wir konnten kaum einschlafen, weil wir von dem Rennen noch total aufgewühlt waren. Ich habe wahrscheinlich auch davon geträumt…


Tag 12:
Hallo, heute sind wir um 7:45Uhr aufgestanden und zum Frühstück gegangen. Danach haben wir einen Waschtag eingelegt. Ich habe gleich noch ein Bild von Robby dabei gemacht. Das Ganze hat uns über 2 Stunden gekostet und danach sind wir erst in Richtung Race Town gefahren. Es hat heute wieder `ne Menge Spaß gemacht, denn wir sind viel gefahren. Es ist schön anzusehen, wie Robby's Speed immer schneller wird. Und heute ist er auch noch besser gesprungen. Wir sind bis spät abends gefahren und ich musste Robby förmlich vom Motorrad ziehen, da es schon richtig dunkel war. Wir sind dann endlich abgedüst und haben unterwegs schön Abendbrot gegessen. Dann ging es zurück, Whirlpool, duschen und dann ab ins Bett.
Morgen geht`s nach San Diago SX oh ja, wie geil!


Tag 11:
An diesem Morgen sind wir mal etwas später aufgestanden. Wegen des ganzen Trainings wird es Tag für Tag für uns härter, früh aufzustehen. Wir waren dann wieder zum Frühstück bei Big Boy, einem super Ort um etwas Vernünftiges zu essen. Nachdem wir unseren Bauch voll gestopft hatten, fuhren wir zum berüchtigten Glen Helen Rennplatz. Es war nicht so, wie wir es erwartet hatten, sondern ziemlich hart und staubig. Ich muss wirklich sagen, es war die schlechteste Strecke, die wir hier bisher gesehen haben. Ich glaube, es mag für die Einheimischen in Ordnung sein, aber nicht für uns an diesem Tag. Meine Hände fangen langsam an, vom vielen Training zu schmerzen. Wenn ich hier leben würde, müsste ich wegen der ganzen Sprünge mein Fahrwerk etwas härter machen. Die Sprünge sind recht groß und machen `ne Menge Spaß. Aber die Strecken sind auch perfekt gebaut. Da steckt viel Erfahrung beim Bau drin. Was ich sagen will, wenn du den Hügel im 4. Gang nimmst, wirst du über ihn rüberkommen. Ich traf einen alten norwegischen MX-Freund dort. Er erzählte mir eine interessante Geschichte. Er hat über 12 junge Leute da, mit Lehrer und Trainer. Der Staat bezahlt die Hälfte vom Preis, der Verband noch mal 25% und 25% die Schüler selbst, was für Motorräder, Kost und Unterbringung rund 1400€ macht. Sie haben dort auch Schule und trainieren hart und viel… So
kann unser Verband etwas davon lernen!!! Es ist frustrierend zu erleben, wie junge Fahrer im Vergleich zu uns in anderen Ländern  gefördert werden.
Wir bereiteten unsere Motorräder vor, haben sie gewaschen und ein paar neue Luftfilter eingesetzt. Dann fuhren wir runter zum Chaparal Shop und kauften ein paar Dinge, die wir noch brauchten. Todd (
Chaparal) war auch da und wir sagten kurz Hallo. Er half uns eine Menge, seit wir dort sind und wir wissen, das sehr zu schätzen, danke Todd. Dann ging `s zurück zum Apple Valley und es war bereits wieder Essenszeit.
Jetzt ist wieder Bett-Zeit, ohhh ja, mein Kissen schreit nach mir!


Tag 10:
An diesem Morgen file es uns schwer, aus dem Bett zu kommen. :-) Wir machten uns dann aber doch auf zu einem ausgiebigem Frühstück. Dannach fuhren wir raus zu Silent Sport. Kerry Bryant hatte mir dort ein paar Pipes reserviert. Danke Kerry. Nachdem wir unsere Sachen zusammengesammelt hatten, fuhren wir runter zum Langston Rennen und ich bekam eine härtere Feder für mein Motorrad, die ich mitnehmen konnte. Dann ging`s zum Perris Raceway. Dort war bis 21Uhr geöffnet. Das war krass, weil es hier nur bis ca. 18Uhr hell ist. Wir machten natürlich ordentlich Stoff  bis zur Dämmerung und dann gingen die Lichter an. Es war eine Flutlicht-Strecke…! Nachdem wir fertig waren, fuhren wir heim (Holiday Inn). Grad die Straße runter ist ein super Imbiss-Laden und wir hielten für einen kleinen Snack an. Das Wetter hier ist fantastisch und wir mögen es so... Wir hatten die letzten zwei Tage sogar Wetter für kurze Hosen und T-Shirts!

Tag 9:
Wir wachten morgens auf und sind dann zum “Big Boy” zu einem riesigen Frühstück aufgebrochen :-) Wir fuhren anschließend zu einer MX-Anlage, grad die Straße runter, welche sich Competitive Edge nennt. Sie hat 2 große Strecken. Eine sehr gute SX-Strecke und auch zwei gut zu fahrende MX-Strecken. Wir sprachen mit Tony Alessi (Jeff’s und Mikes Vater) und sie wollten auch dort trainieren. Alle waren da. Mike Alessi (der letzte Woche 3. war und jedes Wochenende stärker wird), Grant Langston (frisch von seinem Sieg in Anaheim letztes Wochenende) Brett Metcalf (5. letzte Woche), Saun Hamblin etc. Normalerweise ist die MX-Strecke z.Z. geschlossen. Die eine Strecke wird nämlich von der Suzuki-Test-Abteilung genutzt und war deshalb zu. Aber die andere Strecke wurde befahren und man sagte, sie sei so zerstört, dass wir bestimmt nicht darauf fahren wollen. Aber wir sind hier zum Trainieren und waren extrem froh, noch die Möglichkeit dort zu bekommen. Die Strecke war wirklich ziemlich kaputt, aber wir hatten einen guten Tag. Ich hab ein Bild davon (und von meiner Sklavenarbeit…ok, ich hab einen neuen Filter gefettet). Danach fuhren wir zurück und machten uns fertig, um etwas zu essen. Tony kam rein und fragte, ob wir nicht mit ihm und seinen Söhnen etwas essen gehen wollen. Wir gingen zu einem Steak-Haus und es war eine lustige Mahlzeit. Jeff und Mike sind zwei völlig verschiedene Typen, beide sehr schnell, aber unterschiedlich in ihrer Persönlichkeit. Wir fuhren noch zu einem Einkaufszentrum um ein paar Sachen zu kaufen, wie z.B. einen 32-Spanner für die Räder. Dann war Bett-Zeit…

Also Freunde, wir trainieren sicher auch hart, aber wir haben auch viel Spaß! Bis zum nächsten Mal grüßt Euch


Tag 8:
Heute ging es also los in Richtung Oakley... Das hat eine Ewigkeit gedauert aufgrund eines wütenden Buschfeuers. 1:30h später kamen wir an. Wir wurden schon von Mike erwartet, und er brachte uns zu Pat. Mein Paket war voll lauter schöner Sachen. Robby ging noch in die Stadt und konnte noch ein paar Dinge für einen extrem guten Preis kaufen. Wie auch immer, nach über einer Stunde sind wir beide strahlend da wieder raus gegangen. Danke Pat! Das nächste Ziel war Kawasaki. Ich brauchte ein paar Ersatzteile und wir trafen uns mit Kurt an der Tür. Dann sind wir weiter und passierten dabei Newport Beach, einfach um einen Blick zu ergattern. Hier ein paar Bilder von Oakley (es ist ein beeindruckendes Gebäude, voll mit Basketball-Plätzen, ein Amphi-Theater etc.) Wenn ihr irgendwann einmal die Möglichkeit dazu habt, ist ein Besuch dort Pflicht. Es hat ewig gedauert, wieder zurückzukommen. Aber hey, Heim oh schönes Heim. (Ferien im Eilzug) Das Beste ist, dass wir hier 1300m überm Meeresspiegel sind.  Morgen sind wir wieder beim Outdoor-Training, ja bitte…
Passt auf euch auf!

Tag 7:
Wir versuchten auszuschlafen, aber das funktioniert immer noch nicht, also standen wir um 8:30Uhr auf. Wir hingen rum und surften im Internet. Dann frühstückten wir. Nach dem Mittag fuhren wir zu noch einer anderen Strecke, einfach die Straße runter. Es war eine weitere positive Überraschung, denn die Stecken hier sind verblüffend. Wir fuhren bis wir todmüde waren. Robby machte ein paar Runden mit meiner 450er und war sehr schnell…Go Robby. Jeden Tag auf dem Motorrad zu sein, hilft eine Menge. Auf dem Weg zurück hielten wir noch an einem Supermarkt und kauften etwas zu Essen. Es ist schwierig, hier gesundes Essen zu finden. Oh ja, erwähnte ich, was es heißt, einfach normale Milch zu finden….. Nun gut. Wir kamen zurück, kochten, aßen, duschten... Und dann war `s schon wieder Zeit, ins Bett zu gehen. Morgen haben wir eine Tour zur Oakley-Anlage und wir freuen uns richtig darauf. Ich melde mich dann wieder...

Tag 6:
Wir sind aufgewacht und haben erst einmal ausgiebig gefrühstückt. Dann haben wir Wasser gekauft und sind zu einer Strecke namens Competitive Edge gefahren, die nur 10 Minuten von unserem Hotel entfernt ist. Es hat viel Spaß gemacht. Perfekte Bedingungen. Die Strecke hat überhaupt nicht gestaubt, das war unglaublich, weil es eigentlich ganz trocken war. Wir trafen Chris Mökli aus Österreich. Wir sind viel gefahren und das war einfach geil. Dann sind wir fix heim, haben geduscht und ab nach Anaheim. Wir waren alle fertig. Das ist eine Erfahrung, die man nicht oft hat. Wir parkten dort und gingen die 600m zum Stadion zu Fuß. Während wir am Zaun entlang gingen, sahen wir Mike Fischer am Kawasaki-Truck und er gab uns zwei Tickets. Danke Mike! Wir kamen ins Fahrerlager, wo schon überall eine Menge Trucks und Vans geparkt hatten. Als Ersten trafen wir Mike Healy, den ich schon lange nicht mehr gesehen hatte. Dann sah ich Harrison R+D bei Suzuki USA, den ich auch seit Jahren schon nicht mehr getroffen habe. Ich ging noch zu Tom Carson und Mike Beier, die ab und an auch in Deutschland crossen. Greg Albertyn war auch noch da und und und…, De Reuver, Gorden Crockert, oh Mann, das war unglaublich. Wir haben gut gesessen und die Atmosphäre war einfach verrückt. Ich hatte Gänsehaut. Es war das erste Mal, dass ich James Bubba fahren sah… Das war eine interessante Erfahrung. Die Top-3 Fahrer sind extrem schnell. Wow… Die 125er Klasse war ein gutes Rennen, wo Grant klar dominierte.. Gooo Grant. Mike Alessi fuhr auch ein gutes Rennen, 3. Platz und Brett war Fünfter. Ich mag diesen Fahrstil. Wir hatten eine schöne Zeit und ich muss sagen, ein Stadion voll mit Menschen zu sehen, ca. 45.000, alle MX- und SX-Fans, war etwas, was man nie vergessen wird. Die Rennen waren so toll und es war ein interessanter Abend. Danke an Mike noch mal. Vertieft in unsere Gedanken an das gerade Erlebte, fuhren wir heim. Natürlich brauchten wir noch was zu essen. Geschafft fielen wir ins Bett und es war ja auch schon lange Schlafenszeit.


Hallo, meine Fans in Deutschland!
Nun bereits vor 5 Tagen verließen wir Deutschland in Richtung USA. Ich wachte morgens ziemlich nervös auf. Es war nicht einfach für mich, meinen Kindern Jeremy und Vanessa per Telefon auf Wiedersehen zu sagen! Ich holte Robby vom Hauptbahnhof ab und wir fuhren mit unseren 100.000 Taschen voll Reisegepäck zum Flughafen. Ich hatte auch noch meine Federgabel von Hubi (HH-RaceTech) bei mir. Wir waren so ziemlich die ersten Leute beim Einchecken und hatten sehr gute Plätze. Allerdings hatte der Flieger 2h Verspätung, so dass wir noch ein bisschen herumgelaufen sind und etwas gegessen haben. Ein wenig einkaufen waren wir auch noch und hielten Ausschau nach ein paar Dingen für unsere iPods. Endlich ging es dann los. Wir flogen mit Indien Air und einer 747. Sie war schon ziemlich alt und verbraucht, aber der Service und das Essen waren gut, also was soll `s!

Tag 5:
Heute sind wir zum Frühstück mal die Straße runter und haben uns was gesucht. Das war klasse: All you can eat für 5€, und glaubt mir, mit allem drum und dran, Pfannkuchen, Früchte, Eier…lecker. Dann sind wir wieder zum Chaparral, um zu sehen, ob wir Robby’s Motorrrad mitnehmen konnten. Es hat ein Weilchen gedauert, aber dann hat es geklappt und wir sind mit dem Motorrad weiter.-) Ich schätze Todd war froh, als wir endlich los sind.-) Wir fuhren runter zum Logston Racing, wo mein Freund Colin Hinks arbeitet. Es war eine Stunde südlich vom Chaparral und es war schön, ihn wieder zu sehen. Das letzte Mal ist schon lang her, aber er hat sich nicht verändert. Wir konnten noch meine Federgabel einbauen und 3 Minuten entfernt war ein riesiger MX Park "Lake Ellsinore". Es hat so viel Spaß gemacht, wieder zu fahren. Die Strecke war großartig, wie eine Outdoor SX-Strecke. Mit vielen Zeit-Sektionen und riesigen Hügeln…genau, wie ich es mag! Ich dachte, ich wäre schon viel gefahren, aber mein Tank war noch reichlich gefüllt. Sie haben das Motorrad für 87 Oktan umgebaut, so dass es kaum Benzin verbraucht. Es war ein wirklich guter Tag. Wieder auf dem Motorrad zu sein, war großartig. Noch schnell was gegessen und zwei zufriedene Freunde sind heimgefahren. Wieder im Hotel angekommen, sprangen wir noch schnell in den Whirlpool und dann gleich ab ins Bett. Um so schneller kommen wir morgen früh raus zum Fahren...
Liebe Grüße sagt bis bald mit neuen Infos

Tag 4:
Ich war schon um 5Uhr wach und wälzte mich aber noch 2h im Bett rum. Dann beschlossen wir, nochmals zum Chaparral Shop zu fahren, um Robby’s Motorrad zu kaufen. Allerdings irgendwie hat das mit der Kreditkarte nicht funktioniert, aber okay, dann halt später. Todd half uns sehr, vielen Dank für seine Mühe. Dann fuhren wir zu Glenn Helen, um zu fahren, aber dort war schon ab 13Uhr geschlossen, so dass wir mit Oakley telefonierten, um einen Termin auszumachen. Wir fuhren dann zu Oakley und es war überwältigend…. Pat half uns eine Menge und wir spazierten sehr beeindruckt umher. Und das war auch schon unser vierte Tag. Wir brauchten ja noch 2h wieder zurück.

Tag 3:
Heute sind wir um 7Uhr aufgestanden. Wir hatten unten ein Frühstück und waren fit für den Tag. Wir haben uns eine Telefonkarte besorgt und machten uns auf zu einem Einkaufszentrum, ca. 50 Minuten vom Hotel entfernt. Wir gingen ein bisschen herum und schauten in ein paar Geschäfte. Wir aßen noch zu Mittag und sind dann wieder nach Hause. Ich kaufte mir einen FM-Modulator für meinen iPod. Nun kann ich diesen über eine Radio-Frequenz laufen lassen. Mit Trainieren war nicht mehr viel drin an diesem Tag, der Zeitunterschied machte sich bemerkbar. Abends gab es noch mal Rippchen und Steaks, hhmmm,... und dann ab ins Bett!

Tag 2:
Wir erreichten den Flughafen um 18.30Uhr. Es war ein langer Flug aber okay. Robby (Sturm) und ich mieteten uns ein Auto und machten uns auf nach Apple Valley. Wir hatten ein ausgedehntes Frühstück und waren ziemlich voll gefuttert. Wir wollten noch ein paar Sachen einkaufen, aber alle Geschäfte hatten geschlossen.  Dann sind wir zur SX-Strecke gefahren, ungefähr 10 Minuten von unserem Standort entfernt. Es war überwältigend, zu sehen, was uns dort erwartete. Was für ein MX-Track.. Outdoor und ein ziemlich großartiger SX-Track. Ich traf eine Menge Freunde dort. Grant Langston, Brett Metcalf, Mike Brown und Mike Alessi kam auch noch.  Es hat Spaß gemacht, sie dort alle fahren zu sehen. Sie hatten auch ein paar Qualifikationsrennen dort. Tony Alessi gab uns seine Autoschlüssel vom Van und Robby und ich fuhren zu Kawasaki USA. Es war grandios auf diesem Gelände herumzulaufen. An dieser Stelle möchte ich Mike Fischer für seine Hilfe danken. Auf dem Rückweg fuhren wir zu Pro Circuit und zum Chaparral Shop. Es war der blanke Wahnsinn, so groß war Chaparral! Unglaublich… Dann gingen wir noch in ein Elektrogeschäft und ich kaufte was für meinen iPod und einen Adapter für einen Stecker. Im Hotel angekommen, fiel ich tot ins Bett.

 


 

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