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News aus dem Archiv

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Tag 31:
Wir versuchten, lange zu schlafen, aber es
funktionierte nicht. Also gingen wir runter zum Frühstück, machten uns
fertig und fuhren los. Erst fuhren wir runter zu Kawasaki ins Ervine.
Kurt Rood erwartete uns dort und nahm uns mit rein. Wir schauten dort
das Treiben an und machten ein paar Bilder. Dann gaben wir mein Motorrad
zurück, welches bereits verzweifelt für irgendwelche TLC-Angebote
gebraucht wurde. Jungs, passt gut darauf auf =). An dieser Stelle möchte
ich Mike Fisher und Kawasaki USA für all ihre Hilfe herzlich danken. Das
ist mir sehr wichtig!!!
Dann fuhren wir runter zum Lake Elsinor und mein Freund Colin Hinks war
so freundlich, uns sein Werkzeug zu leihen. Das sparte uns eine Menge
Zeit. Es war schön, ihn noch zu treffen und beim Mittag quatschten wir
über die gute alte Zeit. Danach ging`s zum Chaparral, wo wir Robbys
Motorrad abgaben. Todd Baldwin, der uns eine Menge während der Zeit hier
geholfen hatte -danke Todd!- verpackte unser Motorrad, so dass wir es
nach Hause schicken konnten.
Wir fuhren nun zurück zu unserem guten, alten Hotel, packten schnell
unsere Sachen und trafen dann Mike, Tony, Jeff sowie ein paar Nachbarn
mit ihren Kindern zum Abendessen.
Anschließend fuhren wir zurück zu ihrem Haus, um noch ein bisschen mit
ihnen zu quatschen und uns nochmals für ihre Unterstützung und
Gastfreundschaft zu bedanken. Mike gab uns ein paar Poster und einen
persönlichen Satz von Alessis Rennbrillen für Robby mit.
Jetzt sind wir im Hotel und bereit fürs Bett. Es waren hier wundervolle
Trainingsmöglichkeiten und wir fahren beide nun topfit nach Hause.
Ich melde mich dann wieder.
Und wir sehen uns dann, leider im noch
kalten Deutschland Brrrrrrrrr...
Euer

Tag 30:
Wir wachten an einem halbwegs sonnigen Tag
auf. Der Boden sah etwas feucht aus, aber hier trocknet es immer recht
schnell. Es ist, als wenn der Boden ein Schwamm wäre. Wir fuhren dann
zum Frühstücken, mal wieder mit Tony und Mike. Jow Oehnlauf war mit seinem Vater da,
ebenso waren noch ein paar Freunde von Tony dabei, die ein paar Strecken
im Norden Kaliforniens haben. Klar wären wir nur zu gern dort
gefahren…vielleicht nächstes Jahr =)
Wir fuhren dann zu der Strecke, die sie gestern fertig gemacht hatten
und Mann, sie war perfekt. Wir machten ein paar Runden zum Aufwärmen und
tankten dann unsere Motorräder für`s Fahren auf. Tony ließ uns mit 20
Sekunden Unterschied starten. Wir machten eine 35Min-Einheit und hatten
viel Spaß. Wir machten nur `ne kurze Pause, um was zu trinken und
absolvierten dann noch ein 10-Runden-Rennen.
Travis Preston kam auch dazu und machte ein paar Runden. Ich musste nach
5 Runden aufhören. Mein Motorrad war nach den vielen Stunden auf der
schnellen, schweren Sandstrecke zu doll beansprucht, so dass ich es
ruhig angehen lassen musste. Wir packten zusammen und trafen uns alle
bei einer Sandwich-Bar….Eeeesssen..
Dann haben wir unsere Motorräder gewaschen und fertig gemacht. Ich muss
meines ja heute zurückbringen. Dann haben wir noch schnell geduscht und
ab zum Schlaaaaaafen.
Tag 29:
Wir sind aufgestanden und waren unten etwas
frühstücken. Dann sind wir zu unserer guten, alten Trainingsstrecke (die
einem Bombenabwurfsplatz der Marine ähnelt). Sie war heute sehr trocken
und daher staubig. Das war eine wahrhaft gute Trainingseinheit, nach 30
Minuten war ich völlig erschöpft. Diese Bahn war heute ein Killer =).
Wir machten Pause und aßen etwas. Dann fuhren wir zu Mikes geheimer
Strecke, wo sein Dad den ganzen Vormittag mit `ner Planierraupe
geschoben hat. Ich machte meinen Tank noch bis zum Rand voll, als wir
losfuhren.
Als wir auf die Strecke fuhren, hatte Mike große Mühe, die Raupe zu
stoppen. Ich scherze nicht, er hatte Spaß daran, eine „Pit Area“ zu
bauen. Das war ein ganz lustiges Erlebnis. Sie planierten die Strecke
und das war so atemberaubend viel Spaß. Wir befreiten die Strecke erst
von den größten Steinen. Auch wenn es eigentlich eine sehr sandige
Strecke ist, hat das schon eine Weile gedauert, denn eine Runde ist
3:40Min lang. Dann raste ich umher bis mein Tank leer war und der Kühler
qualmte. Mike hatte mit der Raupe einen Table gebaut, so dass man
laaaange in der Luft war. Es war ein klasse, spaßiger Trainingstag.
Wir bereiteten unsere Motorräder für morgen vor und schlugen uns
ordentlich den Magen voll. Und ich meine wirklich voll schlagen =)
Dadurch, dass ich Gewicht verloren habe, seit wir hier sind, strenge ich
mich an, was rauf zu packen, aber es funktioniert nicht. Heute war es
ein bisschen wie im Himmel. Nicht ganz eine Namibische Sandwüste, aber
trotzdem eine Menge Spaß.
Es regnet gerade draußen und wir können es nicht abwarten, wieder zu
fahren. Regen, endlich! Dank Dir Gott! Lustig, ich bin es zwar nicht,
der den Regen beschert, aber wenn er da war, sind die Strecken danach
alle perfekt.
So, schnell schlafen, dann brauch ich nicht mehr so lange warten, bis
ich wieder fahren kann.
Tag 28 (Sonntag):
Wir sind ca. um 9.00 Uhr aufgestanden und
waren selber ein wenig darüber verblüfft. So spät sind wir bisher noch
nie aus dem Bett.
Wir haben schnell unsere Bikes fertig gemacht, denn gestern hatten wir
irgendwie einen faulen Tag. Ich bin nur ganz gemütlich für mehr als eine
Stunde entlang eines Wasserlaufes gefahren. Es war komisch zu sehen, wie
viele Pick-Ups mit Bikes hinten drauf unterwegs waren! Allein als ich
beim Frühstück aus dem Fenster schaute, sah ich schon 3 bei Big Boy
parkende Pick-Ups mit MX-Bikes. Dieses ist eine Gegend, wo man MX mag
und am Wochenende ganze Familien beim Fahren mit Offroadfahrzeugen wie
Quads, Moto-Cross-Maschinen oder PickUps trifft.
Jetzt lese ich noch ein wenig, was mich prima entspannt und dann
überlege ich mir unser morgiges Trainingsprogramm.
Tag 27:
Wir trafen uns wieder mit den Alessis zum
Frühstück. Danach waren wir mit Mike und Jeff etwas für ihre IPods
kaufen. Dann haben Robby und ich noch ein paar Dinge für unsere Bikes
besorgt. Nach unserer Rückkehr haben wir die Motorräder gewaschen und in
meines eine neue Kupplung eingebaut. Wir waren noch kurz auf einen
Imbiss im Einkaufszentrum unten am Ende der Straße. Dann haben wir uns
ein wenig vor dem Fernseher entspannt.
Tag 26:
Heute war unser Ruhetag. Tony rief an und
fragte, ob ich ihm helfen könne, sein Wohnmobil aufzuräumen. So haben
wir uns zum Frühstück getroffen und gingen dann runter nach Corona zur
KTM SX-Strecke und räumten auf. Während wir dort waren, warf ich einen
Blick auf die anderen SX-Strecken, welche ziemlich nahe bei den anderen
Tracks von Suzuki, Kawasaki, Honda, KTM und auch einigen anderen,
privaten Strecken liegen. Hier sind auch ein paar Bilder davon. Dabei
ist auch ein Bild von dem Typen, der all die Strecken angelegt hat. Für
alle ist er der so genannte „Strecken-Guru“. Ich weiß nun auch, warum
die Top-Leute so gut im SX sind. Neben der Tatsache, dass sie wirklich
hart trainieren, haben sie auch noch extrem gute Strecken dafür.
Als wir nach Hesperia zurückkamen, nahmen Tony und ich einen der
Pick-Ups und schauten uns eine Outdoor-Strecke in der Wüste an.
Wir hatten wirklich viel Spaß dabei, dort herum zu rasen und zu
versuchen, die steilen Hügel rauf- und die Felsen runterzuklettern. Es
war einfach geil.
Wir haben noch eine andere Strecke gefunden, die großartig aussah. Tony
wird einen riesigen Traktor dorthin bringen, um die Strecke für Montag
und Dienstag zu präparieren.
Wir sind dann zurück und trafen uns mit Mike, Jeff und Robby bei Subways, aßen eine Kleinigkeit und sind dann zurück zum Hotel. Wir
blieben dort, guckten ein wenig TV und ich gönnte mir eine Stunde
Schlaf… Ich war lange an meinem Computer letzte Nacht, um mit Nadine zu
chatten.
Hier ist ein Bild von Robby beim Frühstück, der das gleiche Essen hatte
wie Mike, und einem typischen USA Auto. Das Land ist voller Pick-Ups.
Ja, das ist hier mein Wetter! Dann erwartet uns demnächst also die
Wüste.
Tag 25:
Wir trafen Tony und Mike erneut zum
Frühstück. Dann fuhren wir runter zu Glenn Helen. Die Strecke war gut präpariert und ich
machte 2 Einheiten und einige schnelle Runden. Es waren viele Leute da, um zu fahren. Wir
trafen dort bspw. Brett Metcalf. Außerdem waren ein paar MX-Lehrer draußen
und machten ihre Schulungen. Ich habe ein paar Bilder von der Strecke und
dem Frühstückstisch.
Wir kamen zurück, nahmen eine Dusche und
aßen etwas. Es scheint, als wäre alles, was wir machen,
Trainieren, Schlafen und Essen…Oh, hab ich Essen schon mal erwähnt?:-) Obwohl wir ziemlich viel verputzen, habe ich
abgenommen. Das macht dann doch das viele Training. Das Wetter
ist wieder wärmer geworden und es ist fast wieder T-Shirt-Zeit.
Tag 24:
Wir sind heute Morgen früh aufgestanden
und dann mit Mike, Jeff und Tony zum Frühstücken. Danach ging es wieder
zur gleichen Strecke und wir sind ein bisschen gefahren. Das
Fahrtraining der letzten Wochen macht sich bemerkbar
und ich hatte viel Spaß, heute ein paar andere Sachen zu probieren. Dann sind wir
ab zum Essen und
ließen es für den Rest des Tages ruhig angehen. Wir säuberten unsere Bikes. Robby hatte die Filter auszuwaschen… Dann war es Zeit fürs Bett.
Tag 23:
Hallo Freunde,
Das war ein guter Tag. Wir waren mit
Toni und Mike (Alessi) erst gemeinsam zum Frühstück und dann auf die
Strecke. Das war im Vergleich zu gestern ein guter Trainingstag. Wir
machten 2 Einheiten auf Rennniveau. Joe Oelhoff (450 Suzuki), Robby,
Mike und ich selber waren dabei. Alle starteten auf einmal. Okay die
250iger bekammen 2 Bike-Längen Vorsprung. Das war ein starkes Training
und danach gingen wir zurück ins Hotel ein wenig was essen. Dann haben
wir einfach bis zur Schlafenszeit ein wenig rumgegammelt und entspannt.
Wir werden morgen nochmals auf die gleiche Strecke gehen und dann am
Donnerstag werden wir einen ziemlich harten Trainingstag in Glen Helen
haben.
Tag 22:
Hallo Freunde! Wir haben es uns heute mal
erlaubt, ein wenig länger zu schlafen. Wir waren noch ein bissel
geschafft vom gestrigen Rennen. Wir sind dann runter gegangen und haben
großartig gefrühstückt.
Dann sind wir zu einer Strecke, die geradezu perfekt für das Fahren bei
dem heutigen regnerischen Wetter war. Die Bahn war ziemlich sandig und
Robby und ich sind mehr als reichlich gefahren. Wir trafen dort 2 Leute,
die mit über 60 Jahren dort auf Bikes fuhren, die sie selber entwickelt
und gebaut hatten und nun diesen Tag beim Fahren genossen. Davon habe
ich auch ein Foto und schaut mal rechts auf den Mann mit dem weißen Bart
Wir hatten ganz schöne Spurrinnen hinterlassen, als wir fertig waren.
Das ist ein überdimensionales Areal, wo wir waren, mit fast perfekten
Bodenverhältnissen und wir hatten richtig Spaß dabei. Hier sind auch
noch Bilder von der Bahn.
Dann machten wir noch unsere Bikes für morgen fertig und gingen noch
etwas essen. Egal, was und wie viel man isst, es kostet nur 8$ und das
haben wir dann auch reichlich genutzt, wie auf ein paar Bildern zu sehen
ist.
Dann sind wir zurück in unser „Heim“, haben noch geduscht und werden
jetzt schlafen gehen. Ohhhh, ich kann mein Bett schon hören, wie es ruft
nach mir. Also ab in die Koje!
Tag 21:
Heute wollten wir also ein Rennen fahren.
Training sollte um 8Uhr beginnen. Das Event wurde bei RACE TOWN
durchgeführt und gesponsert durch die US-Army. Wir hatten 3
Trainingsläufe und 2 Rennen. Dort trafen wir einen jungen Fahrer namens
Robert Memoli, der sehr schnell unterwegs war.
Ich war Zweiter nach dem Start und
Schnellster auf der Strecke. Aber um zu überholen, hätte ich aggressiver
werden müssen. Das wollte ich aber nicht, eben nicht bei einem Rennen
wie diesem. Ich blieb deshalb hinten dran und beobachtete Memolis
Fahrstil. Die Amerikaner fahren unterschiedlich im Vergleich zu den
Europäern und es war interessant, das bei ihm zu beobachten. Sie sind
schnell in den flachen Kurven, müssen bei den Spurrillen aber noch
lernen. Ich wurde Zweiter mit `ner halben Sekunde Rückstand.
Ich wusste, ich musste dieses Mal schneller
vom Start wegkommen. Also kein 2. Platz beim Start mehr! Ich schoss los
und machte mächtig Druck, so dass ich nach den ersten 3 Runden einen
Vorsprung von über 3 Sekunden hatte. Ich fuhr gut und in einigen
Renn-Situationen, muss ich sagen, hab ich meine 450er richtig
ausgereizt. Ich warf sie förmlich durch die Kurven. Es war ein gutes
Rennen und ich gewann. Ich bin froh, dass es so gut lief. Ich fühle mich
gut auf meinem Motorrad. Die zweimal 25 Minuten gingen gut, und ich war
nicht mal sehr müde. Also alles in allem war es ein prima Tag.
Wir fuhren heim (in unser Holiday Inn), duschten und fuhren für ein
gutes Essen zum „Road House“ Restaurant. Sie haben wirklich gute
Gerichte dort. Wenn du dich hinsetzt, bekommst du schon ein Schälchen
Erdnüsse, alles inklusive. Dann ging `s zurück und natürlich in den
Whirlpool
Wir wollen morgen auf einer unserer
Strecken fahren, aber es heißt, dass es sehr kalt werden wird. BRRRRRRR
Tag 20:
Wir sind sehr früh aufgestanden. Ich hab
dann noch viel Zeit im Internet verbracht. Dann fuhren wir zum
Chaparral-Shop, um ein paar Sachen für unsere Motorräder zu kaufen. Und
wir besichtigten eine Fabrik für Mini-Motorräder. Wir frühstückten und
waren dann zur Autowaschanlage, wo wir unsere Motorräder auf Vordermann
brachten. Robby wechselte sein Hinterrad und ich ölte alle unsere
Luftfilter. Wir machten also unsere Motorräder fürs Rennen fertig. Ich
wurde ziemlich müde und es waren inzwischen nur noch 5 Grad auf dem Weg
zum Hotel. Kurz bevor wir uns entschieden, ins Bett zu gehen, schauten
wir noch aus dem Fenster und sahen wie Graupel herunterkam.
Hm.. wir sollten morgen um 7Uhr an der Strecke sein…
Tag 19:
Heute war unser freier Tag... Wir sind
beide vom Fahren dieser Woche ziemlich müde gewesen und machten am
Freitag deshalb so wenig, wie möglich.
Wir waren im Hesperia und gingen ein bisschen einkaufen. Ich brauchte
ein paar Sachen. Und dann sind wir zu einem speziellen Restaurant
gefahren. Dort bezahlst du 8$ und kannst dafür so viel essen wie du
willst. Da ist ein Pizza-Bereich, wo du alles wählen kannst, was du
willst. Ein Pasta-Bereich, ein Bereich für Kartoffeln und Fritten, und
natürlich einer für Desserts. Es war ein Fehler uns rein zu lassen!! Wir
aßen uns ins Koma. Wir sind wirklich rausgerollt… Dann sind wir
abgefahren, fett und glücklich.
Tag 18:
Heute Morgen sind wir bereits früh
aufgestanden, denn wir trafen uns mit Mike und Toni (Alessi) zum
Frühstück. Danach sind wir nach Glen Helen gefahren. Diese Strecke war
dieses Mal phantastisch zu fahren. Im Vergleich zu den Strecken, die wir
gerade in den letzten Tagen gefahren sind, war diese geradezu glatt und
daher sehr schnell.
Aber wir hatten ein Malheur … Ich zerstörte bereits nach den ersten 3
Runden mein Hinterrad, denn die Bahn wurde schnell von uns zerfahren.
Wir waren zum Schluss richtig geschafft und sehnten uns nur noch nach
einem Abendbrot und unserem Bett. Robby ist mit meiner 450iger gefahren
und das hat ihm gefallen. Ich habe heute ein paar Bilder von der Strecke
und von Robby, wo er nach dieser „Übung“ ein Nickerchen macht. Nach
unserer Rückkehr duschten wir, zogen uns um und sind runter zum
Food-Shop, wo Du für 9$ alles Essen kannst, was in Dich rein passt:
Pizza, Nudeln, Dessert usw. Wir waren dann so voll, dass wir fast
platzten....oooohhhhh
So nun ist erst einmal Schlafenszeit und
morgen ist für uns ein Ruhetag!
Tag 17:
An diesem Morgen waren wir mit Mike und
Tony (Alessi) bei „Denny `s“ zum Frühstücken. Das war ein gewaltiges
Frühstück! (eigentlich zu viel, wenn man auf dem Weg zum Training ist).
Dann folgten wir Mike zu einer anderen geheimen Strecke, die wieder ganz
schön derb war. Sie war ein Mix aus feinem Sand und glitschigen
Abschnitten. Das war dort ganz schön verwurzelt und zerschossen …, mit
anderen Worten eine perfekte Trainingsstrecke =).
Ich hatte noch mit meinem Bike zu tun, während Robby und Mike sich
bereits aufwärmten. Bis ich bereit zum Fahren war, waren sie schon 35
Minuten unterwegs. Ich war dann alleine auf der Strecke, weil sie Pause
machten. Als ich dann gerade mein Pensum fertig hatte und was trinken
wollte, kam Tony und fragte, ob ich bereit für Runde 2 war …ooohhh, mein
Gott.
Nachdem sie 2 Runden gedreht hatten, war ich also bereits wieder zurück
auf der Strecke und fuhr nochmals 27 Minuten, bis ich anhielt. Sie taten
dies erst nach 35 Minuten. Macht mal, Jungs…
Inzwischen war auch schon wieder Food-Time und wir fuhren zu Big Boy was
essen. Dann fuhren wir zu Mike nach Hause und sahen, wo er lebt. Dannach
ging `s zurück ins Hotel. Zeit für den Whirlpool und die Dusche, denn
heute Abend gehen wir noch zu einem alten Freund von mir, nämlich zu Ian
Harrison und seiner Familie. Ich freue mich, ihn wieder zu sehen.
Wie man sieht, haben wir kaum Zeit für andere Dinge wie Trainieren und
Schlafen. Aber wir genießen unser Training.
Hallo Freunde, ich hoffe, es ist alles okay im guten alten Deutschland…
Hoffentlich seid ihr nicht alle eingeschneit. Hier gibt `s die Tage 13 -
16 aus meinem Tagebuch wieder in umgekehrter Reihenfolge
Tag 16:
An diesem Morgen sind wir recht früh
aufgestanden und zu Dennys gefahren, wo wir Mike (Alessi) und seinen
Vater getroffen haben. Wir fuhren auf eine geheime Strecke, wo Mike oft
trainiert und es war perfekt. Sie war ganz schön derb und die Runde 3:15
Minuten lang. Es gab auch ein einfaches Waschbrett und ist perfekt zum
Trainieren. Mike hat etwas getestet. Ich drehte auch ein paar Runden.
Dann haben wir unsere Bikes aufgeladen, weil wir sie waschen wollten.
Wir sind dann noch in ein kleines Einkaufcenter gefahren und haben neue
Luftfilter und ein paar Kleinigkeiten, die wir noch brauchten, gekauft.
Nach dem Essen sind wir ins Hotel zurück gefahren und haben dort auf dem
Parkplatz die Filter gewaschen und gewechselt. =)
Morgen werden wir erneut zusammen mit Mike fahren gehen. Jetzt ist es
erst einmal Zeit für den Whirlpool und die Dusche und für ein paar
andere kleine Dinge und dann kommt die Zeit für Träume.
Tag 15:
Wir standen heute ziemlich spät auf
und machten Frühstück/Brunch. Dann fuhren wir zum Langston Rennen (15Min
entfernt) und ließen etwas von unserem Gepäck dort. Später fuhren wir
weiter zum MX-Park in Lake Elsinor und das wurde dort sehr spaßig heute.
Die Strecke ist, wie ich schon mal geschrieben habe, eher wie eine
SX-Strecke mit ein paar schönen Hügeln drin, ein paar Zeit-Sektionen und
ein paar Stellen, um die Sau rauszulassen. Ich fuhr ein paar Runden und
genoss jede einzelne. Sie haben ein Fallschirmspringer-Team dort und ich
spiele nun mit dem Gedanken, auch einmal zu springen….Dann fuhren wir
zurück zum Aplle Valley. Wir trafen Mike, Jeff und Tony (Alessi). Wir
wollen morgen gemeinsam fahren.
Tag 14:
Wir wachten auf und zogen uns an.
Wir konnten immer noch nicht aufhören, über das Rennen zu quatschen. Wir
fuhren runter zu Sea World. Es war ein heißer Tag, und wir waren ein
wenig bummeln und schauten uns die Shows und Tiere an. Der Ausflug hat
sich gelohnt, ich habe hier auch ein paar Bilder davon. Abends besuchten
wir meinen Freund Collin Hinks und seine Freundin Steffi in ihrem Haus.
Wir fuhren auf dem Weg dorthin die Strandpromenade entlang und sahen die
Sonne untergehen. Collin arbeitet beim Langston Rennen und es war schön,
ihn wieder zu sehen. Er hat was erreicht im Leben und ich freu mich sehr
für ihn. Wir aßen Abendbrot und quatschten noch bis spät in die Nacht.
Tag 13:
Wir wachten an einem wundervollen, sonnigen Tag mit 100% blauem Himmel
auf. Es war wieder Big Boy Zeit =), was für ein Start in den Tag... Dann
beluden wir unseren Truck und waren auch schon auf dem Weg. Die Fahrt
runter nach San Diego dauerte über 2 Stunden. Wir checkten in einem
Super Hotel ein, aßen etwas und fuhren raus zum Stadion. Wir waren etwas
früh und es war eine spannende Sache, durch die ganzen parkenden Leute
zu fahren. Es nennt sich „Tail gating“, die Leute fahren rein, öffnen
die Türen, Musik spielt, während sie ein Barbecue mit Freunden machen.
Macht Spaß, das zu sehen. Wir gingen runter zum Kartenschalter und
besorgten uns unsere Tickets für die Nacht. Wir fanden unsere Plätze,
aber entschlossen uns, noch ein bisschen rumzuschauen.
Wir hatten wirklich gute Sitzplätze und wie es so ist, gleich neben uns
am Stand saß Casy Johnson und wir unterhielten uns. Es war schön, ihn
wieder zu sehen, er testet momentan Motorräder von diversen Herstellern.
Dann sah ich meinen Freund Greg Albertyn. Er sagte, er sei Donnerstag
zum Fahren im Glen Helen gewesen. Wir sprachen darüber, wie schnell RC
(Ricky Carmichael) und JS (James Stewart) zur Zeit fahren und dass er
froh sei, nicht diese Geschwindigkeit fahren zu müssen. Dem kann ich nur
zustimmen. Er ist inzwischen ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann und
ist in der Baubranche aktiv. Gooo Greg! Er war erfolgreich in seinen
Rennen und hat das mit rüber ins Geschäft genommen. Außerdem traf ich
die Legende Rick Johnson und hier ist auch gleich ein Foto.
Das Rennen in San Diego war überwältigend. Das Haupt-Event zog uns in
seinen Bann. Nicht nur uns, auch die anderen 69.500 Besucher. In der
125er Klasse hatte erneut Mike den besten Start und er fuhr ein wirklich
gutes Rennen. Er war konstant schnell und verlor nur in den letzten 5
Runden etwas. Er ist jemand, den man sich für die Zukunft merken
sollte!!! Wartet, bis er ein bisschen kräftiger ist. Grant hatte auch
ein wirklich gutes Rennen. Er stürzte zwar in der ersten Kurve, fuhr
dann aber vom letzten Platz noch auf den Zweiten vor, gerade 2 Sekunden
hinter dem Sieger Andrew Short. Das Hauptrennen, die 250er, war dann
ziemlich nervenaufreibend. RC war in Führung und JS nach der ersten
Kurve Zweiter. Ihr Kampf ging wirklich über die vollen 18 Runden. Bis zu
den letzten zwei Runden schlich sich James immer weiter an Ricky ran.
Sie spielten das ganze Rennen Katz und Maus. Es sah aus, als ob JS
schneller war und nur noch etwas abwartet. Was für ein Rennen…
Wir fuhren danach wieder zum Hotel. Wir konnten kaum einschlafen, weil
wir von dem Rennen noch total aufgewühlt waren. Ich habe wahrscheinlich
auch davon geträumt…
Tag 12:
Hallo, heute sind wir um 7:45Uhr aufgestanden und zum Frühstück
gegangen. Danach haben wir einen Waschtag eingelegt. Ich habe gleich
noch ein Bild von Robby dabei gemacht. Das Ganze hat uns über 2 Stunden
gekostet und danach sind wir erst in Richtung Race Town gefahren. Es hat
heute wieder `ne Menge Spaß gemacht, denn wir sind viel gefahren. Es ist
schön anzusehen, wie Robby's Speed immer schneller wird. Und heute ist
er auch noch besser gesprungen. Wir sind bis spät abends gefahren und
ich musste Robby förmlich vom Motorrad ziehen, da es schon richtig
dunkel war. Wir sind dann endlich abgedüst und haben unterwegs schön
Abendbrot gegessen. Dann ging es zurück, Whirlpool, duschen und dann ab
ins Bett.
Morgen geht`s nach San Diago SX oh ja, wie geil!
Tag 11:
An diesem Morgen sind wir mal etwas später aufgestanden. Wegen des
ganzen Trainings wird es Tag für Tag für uns härter, früh aufzustehen.
Wir waren dann wieder zum Frühstück bei Big Boy, einem super Ort um
etwas Vernünftiges zu essen. Nachdem wir unseren Bauch voll gestopft
hatten, fuhren wir zum berüchtigten Glen Helen Rennplatz. Es war nicht
so, wie wir es erwartet hatten, sondern ziemlich hart und staubig. Ich
muss wirklich sagen, es war die schlechteste Strecke, die wir hier
bisher gesehen haben. Ich glaube, es mag für die Einheimischen in
Ordnung sein, aber nicht für uns an diesem Tag. Meine Hände fangen
langsam an, vom vielen Training zu schmerzen. Wenn ich hier leben würde,
müsste ich wegen der ganzen Sprünge mein Fahrwerk etwas härter machen.
Die Sprünge sind recht groß und machen `ne Menge Spaß. Aber die Strecken
sind auch perfekt gebaut. Da steckt viel Erfahrung beim Bau drin. Was
ich sagen will, wenn du den Hügel im 4. Gang nimmst, wirst du über ihn
rüberkommen. Ich traf einen alten norwegischen MX-Freund dort. Er
erzählte mir eine interessante Geschichte. Er hat über 12 junge Leute
da, mit Lehrer und Trainer. Der Staat bezahlt die Hälfte vom Preis, der
Verband noch mal 25% und 25% die Schüler selbst, was für Motorräder,
Kost und Unterbringung rund 1400€ macht. Sie haben dort auch Schule und
trainieren hart und viel… So
kann unser Verband etwas davon lernen!!!
Es ist frustrierend zu erleben, wie junge
Fahrer im Vergleich zu uns in anderen Ländern gefördert werden.
Wir bereiteten unsere Motorräder vor, haben sie gewaschen und ein paar
neue Luftfilter eingesetzt. Dann fuhren wir runter zum Chaparal Shop und
kauften ein paar Dinge, die wir noch brauchten. Todd (Chaparal)
war auch da und wir sagten kurz Hallo. Er half uns eine Menge, seit wir
dort sind und wir wissen, das sehr zu schätzen, danke Todd. Dann ging `s
zurück zum Apple Valley und es war bereits wieder Essenszeit.
Jetzt ist wieder Bett-Zeit, ohhh ja, mein Kissen schreit nach mir!
Tag 10:
An diesem Morgen file es uns schwer, aus dem Bett zu kommen. :-) Wir
machten uns dann aber doch auf zu einem ausgiebigem Frühstück. Dannach
fuhren wir raus zu Silent Sport. Kerry Bryant hatte mir dort ein paar
Pipes reserviert. Danke Kerry. Nachdem wir unsere Sachen
zusammengesammelt hatten, fuhren wir runter zum Langston Rennen und ich
bekam eine härtere Feder für mein Motorrad, die ich mitnehmen konnte.
Dann ging`s zum Perris Raceway. Dort war bis 21Uhr geöffnet. Das war
krass, weil es hier nur bis ca. 18Uhr hell ist. Wir machten natürlich
ordentlich Stoff bis zur Dämmerung und dann gingen die Lichter an. Es
war eine Flutlicht-Strecke…! Nachdem wir fertig waren, fuhren wir heim (Holiday
Inn). Grad die Straße runter ist ein super Imbiss-Laden und wir hielten
für einen kleinen Snack an. Das Wetter hier ist fantastisch und wir
mögen es so... Wir hatten die letzten zwei Tage sogar Wetter für kurze
Hosen und T-Shirts!
Tag 9:
Wir wachten morgens auf und sind dann zum “Big Boy” zu einem riesigen
Frühstück aufgebrochen :-) Wir fuhren anschließend zu einer MX-Anlage,
grad die Straße runter, welche sich Competitive Edge nennt. Sie hat 2
große Strecken. Eine sehr gute SX-Strecke und auch zwei gut zu fahrende
MX-Strecken. Wir sprachen mit Tony Alessi (Jeff’s und Mikes Vater) und
sie wollten auch dort trainieren. Alle waren da. Mike Alessi (der letzte
Woche 3. war und jedes Wochenende stärker wird), Grant Langston (frisch
von seinem Sieg in Anaheim letztes Wochenende) Brett Metcalf (5. letzte
Woche), Saun Hamblin etc. Normalerweise ist die MX-Strecke z.Z.
geschlossen. Die eine Strecke wird nämlich von der Suzuki-Test-Abteilung
genutzt und war deshalb zu. Aber die andere Strecke wurde befahren und
man sagte, sie sei so zerstört, dass wir bestimmt nicht darauf fahren
wollen. Aber wir sind hier zum Trainieren und waren extrem froh, noch
die Möglichkeit dort zu bekommen. Die Strecke war wirklich ziemlich
kaputt, aber wir hatten einen guten Tag. Ich hab ein Bild davon (und von
meiner Sklavenarbeit…ok, ich hab einen neuen Filter gefettet). Danach
fuhren wir zurück und machten uns fertig, um etwas zu essen. Tony kam
rein und fragte, ob wir nicht mit ihm und seinen Söhnen etwas essen
gehen wollen. Wir gingen zu einem Steak-Haus und es war eine lustige
Mahlzeit. Jeff und Mike sind zwei völlig verschiedene Typen, beide sehr
schnell, aber unterschiedlich in ihrer Persönlichkeit. Wir fuhren noch
zu einem Einkaufszentrum um ein paar Sachen zu kaufen, wie z.B. einen
32-Spanner für die Räder. Dann war Bett-Zeit…
Also Freunde, wir trainieren sicher auch
hart, aber wir haben auch viel Spaß! Bis zum nächsten Mal grüßt Euch
Tag 8:
Heute ging es also los in Richtung Oakley... Das hat eine Ewigkeit
gedauert aufgrund eines wütenden Buschfeuers. 1:30h später kamen wir an.
Wir wurden schon von Mike erwartet, und er brachte uns zu Pat. Mein
Paket war voll lauter schöner Sachen. Robby ging noch in die Stadt und
konnte noch ein paar Dinge für einen extrem guten Preis kaufen. Wie auch
immer, nach über einer Stunde sind wir beide strahlend da wieder raus
gegangen. Danke Pat! Das nächste Ziel war Kawasaki. Ich brauchte ein
paar Ersatzteile und wir trafen uns mit Kurt an der Tür. Dann sind wir
weiter und passierten dabei Newport Beach, einfach um einen Blick zu
ergattern. Hier ein paar Bilder von Oakley (es ist ein beeindruckendes
Gebäude, voll mit Basketball-Plätzen, ein Amphi-Theater etc.) Wenn ihr
irgendwann einmal die Möglichkeit dazu habt, ist ein Besuch dort
Pflicht. Es hat ewig gedauert, wieder zurückzukommen. Aber hey, Heim oh
schönes Heim. (Ferien im Eilzug) Das Beste ist, dass wir hier 1300m
überm Meeresspiegel sind. Morgen sind wir wieder beim
Outdoor-Training, ja bitte…
Passt auf euch auf!
Tag 7:
Wir versuchten auszuschlafen, aber das funktioniert immer noch nicht,
also standen wir um 8:30Uhr auf. Wir hingen rum und surften im Internet.
Dann frühstückten wir. Nach dem Mittag fuhren wir zu noch einer anderen
Strecke, einfach die Straße runter. Es war eine weitere positive
Überraschung, denn die Stecken hier sind verblüffend. Wir fuhren bis wir
todmüde waren. Robby machte ein paar Runden mit meiner 450er und war
sehr schnell…Go Robby. Jeden Tag auf dem Motorrad zu sein, hilft eine
Menge. Auf dem Weg zurück hielten wir noch an einem Supermarkt und
kauften etwas zu Essen. Es ist schwierig, hier gesundes Essen zu finden.
Oh ja, erwähnte ich, was es heißt, einfach normale Milch zu finden…..
Nun gut. Wir kamen zurück, kochten, aßen, duschten... Und dann war `s
schon wieder Zeit, ins Bett zu gehen. Morgen haben wir eine Tour zur
Oakley-Anlage und wir freuen uns richtig darauf. Ich melde mich dann
wieder...
Tag 6:
Wir sind aufgewacht und haben erst einmal ausgiebig gefrühstückt.
Dann haben wir Wasser gekauft und sind zu einer Strecke namens
Competitive Edge gefahren, die nur 10 Minuten von unserem Hotel entfernt
ist. Es hat viel Spaß gemacht. Perfekte Bedingungen. Die Strecke hat
überhaupt nicht gestaubt, das war unglaublich, weil es eigentlich ganz
trocken war. Wir trafen Chris Mökli aus Österreich. Wir sind viel
gefahren und das war einfach geil. Dann sind wir fix heim, haben
geduscht und ab nach Anaheim. Wir waren alle fertig. Das ist eine
Erfahrung, die man nicht oft hat. Wir parkten dort und gingen die 600m
zum Stadion zu Fuß. Während wir am Zaun entlang gingen, sahen wir Mike
Fischer am Kawasaki-Truck und er gab uns zwei Tickets. Danke Mike! Wir
kamen ins Fahrerlager, wo schon überall eine Menge Trucks und Vans
geparkt hatten. Als Ersten trafen wir Mike Healy, den ich schon lange
nicht mehr gesehen hatte. Dann sah ich Harrison R+D bei Suzuki USA, den
ich auch seit Jahren schon nicht mehr getroffen habe. Ich ging noch zu
Tom Carson und Mike Beier, die ab und an auch in Deutschland crossen.
Greg Albertyn war auch noch da und und und…, De Reuver, Gorden Crockert,
oh Mann, das war unglaublich. Wir haben gut gesessen und die Atmosphäre
war einfach verrückt. Ich hatte Gänsehaut. Es war das erste Mal, dass
ich James Bubba fahren sah… Das war eine interessante Erfahrung. Die
Top-3 Fahrer sind extrem schnell. Wow… Die 125er Klasse war ein gutes
Rennen, wo Grant klar dominierte.. Gooo Grant. Mike Alessi fuhr auch ein
gutes Rennen, 3. Platz und Brett war Fünfter. Ich mag diesen Fahrstil.
Wir hatten eine schöne Zeit und ich muss sagen, ein Stadion voll mit
Menschen zu sehen, ca. 45.000, alle MX- und SX-Fans, war etwas, was man
nie vergessen wird. Die Rennen waren so toll und es war ein
interessanter Abend. Danke an Mike noch mal. Vertieft in unsere Gedanken
an das gerade Erlebte, fuhren wir heim. Natürlich brauchten wir noch was
zu essen. Geschafft fielen wir ins Bett und es war ja auch schon lange
Schlafenszeit.
Hallo, meine Fans in Deutschland!
Nun bereits vor 5 Tagen verließen wir Deutschland in Richtung USA. Ich
wachte morgens ziemlich nervös auf. Es war nicht einfach für mich,
meinen Kindern Jeremy und Vanessa per Telefon auf Wiedersehen zu sagen!
Ich holte Robby vom Hauptbahnhof ab und wir fuhren mit unseren 100.000
Taschen voll Reisegepäck zum Flughafen. Ich hatte auch noch meine
Federgabel von Hubi (HH-RaceTech) bei mir. Wir waren so ziemlich die
ersten Leute beim Einchecken und hatten sehr gute Plätze. Allerdings
hatte der Flieger 2h Verspätung, so dass wir noch ein bisschen
herumgelaufen sind und etwas gegessen haben. Ein wenig einkaufen waren
wir auch noch und hielten Ausschau nach ein paar Dingen für unsere iPods.
Endlich ging es dann los. Wir flogen mit Indien Air und einer 747. Sie
war schon ziemlich alt und verbraucht, aber der Service und das Essen
waren gut, also was soll `s!
Tag 5:
Heute sind wir zum Frühstück mal die
Straße runter und haben uns was gesucht. Das war klasse: All you can eat
für 5€, und glaubt mir, mit allem drum und dran, Pfannkuchen, Früchte,
Eier…lecker. Dann sind wir wieder zum Chaparral, um zu sehen, ob wir
Robby’s Motorrrad mitnehmen konnten. Es hat ein Weilchen gedauert, aber
dann hat es geklappt und wir sind mit dem Motorrad weiter.-) Ich schätze
Todd war froh, als wir endlich los sind.-) Wir fuhren runter zum Logston
Racing, wo mein Freund Colin Hinks arbeitet. Es war eine Stunde südlich
vom Chaparral und es war schön, ihn wieder zu sehen. Das letzte Mal ist
schon lang her, aber er hat sich nicht verändert. Wir konnten noch meine
Federgabel einbauen und 3 Minuten entfernt war ein riesiger MX Park
"Lake Ellsinore". Es hat so viel Spaß gemacht, wieder zu fahren. Die
Strecke war großartig, wie eine Outdoor SX-Strecke. Mit vielen
Zeit-Sektionen und riesigen Hügeln…genau, wie ich es mag! Ich dachte,
ich wäre schon viel gefahren, aber mein Tank war noch reichlich gefüllt.
Sie haben das Motorrad für 87 Oktan umgebaut, so dass es kaum Benzin
verbraucht. Es war ein wirklich guter Tag. Wieder auf dem Motorrad zu
sein, war großartig. Noch schnell was gegessen und zwei zufriedene
Freunde sind heimgefahren. Wieder im Hotel angekommen, sprangen wir noch
schnell in den Whirlpool und dann gleich ab ins Bett. Um so schneller
kommen wir morgen früh raus zum Fahren...
Liebe Grüße sagt bis bald mit neuen Infos
Tag 4:
Ich war schon um 5Uhr wach und
wälzte mich aber noch 2h im Bett rum. Dann beschlossen wir, nochmals zum
Chaparral Shop zu fahren, um Robby’s Motorrad zu kaufen. Allerdings
irgendwie hat das mit der Kreditkarte nicht funktioniert, aber okay,
dann halt später. Todd half uns sehr, vielen Dank für seine Mühe. Dann
fuhren wir zu Glenn Helen, um zu fahren, aber dort war schon ab 13Uhr
geschlossen, so dass wir mit Oakley telefonierten, um einen Termin
auszumachen. Wir fuhren dann zu Oakley und es war überwältigend…. Pat
half uns eine Menge und wir spazierten sehr beeindruckt umher. Und das
war auch schon unser vierte Tag. Wir brauchten ja noch 2h wieder zurück.
Tag 3:
Heute sind wir um 7Uhr aufgestanden.
Wir hatten unten ein Frühstück und waren fit für den Tag. Wir haben uns
eine Telefonkarte besorgt und machten uns auf zu einem Einkaufszentrum,
ca. 50 Minuten vom Hotel entfernt. Wir gingen ein bisschen herum und
schauten in ein paar Geschäfte. Wir aßen noch zu Mittag und sind dann
wieder nach Hause. Ich kaufte mir einen FM-Modulator für meinen iPod.
Nun kann ich diesen über eine Radio-Frequenz laufen lassen. Mit
Trainieren war nicht mehr viel drin an diesem Tag, der Zeitunterschied
machte sich bemerkbar. Abends gab es noch mal Rippchen und Steaks, hhmmm,...
und dann ab ins Bett!
Tag 2:
Wir erreichten den Flughafen um
18.30Uhr. Es war ein langer Flug aber okay. Robby (Sturm) und ich
mieteten uns ein Auto und machten uns auf nach Apple Valley. Wir hatten
ein ausgedehntes Frühstück und waren ziemlich voll gefuttert. Wir
wollten noch ein paar Sachen einkaufen, aber alle Geschäfte hatten
geschlossen. Dann sind wir zur SX-Strecke gefahren, ungefähr 10
Minuten von unserem Standort entfernt. Es war überwältigend, zu sehen,
was uns dort erwartete. Was für ein MX-Track.. Outdoor und ein ziemlich
großartiger SX-Track. Ich traf eine Menge Freunde dort.
Grant Langston, Brett Metcalf,
Mike Brown und Mike Alessi kam auch noch.
Es hat Spaß gemacht, sie dort alle fahren
zu sehen. Sie hatten auch ein paar Qualifikationsrennen dort. Tony
Alessi gab uns seine Autoschlüssel vom Van und Robby und ich fuhren zu
Kawasaki USA. Es war grandios auf diesem Gelände herumzulaufen. An
dieser Stelle möchte ich Mike Fischer für seine Hilfe danken. Auf dem
Rückweg fuhren wir zu Pro Circuit und zum Chaparral Shop. Es war der
blanke Wahnsinn, so groß war Chaparral! Unglaublich… Dann gingen wir
noch in ein Elektrogeschäft und ich kaufte was für meinen iPod und einen
Adapter für einen Stecker. Im Hotel angekommen, fiel ich tot ins Bett.
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