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Tag 9:
Wir trafen uns alle im Frühstücksraum und
Robby machte seinen speziellen französischen Toast, wie es ihm Ross
beigebracht hatte.
Wir hatten noch `ne Menge zu erledigen und so blieb ich noch eine
ziemlich lange Zeit. Erst dann fuhr ich zurück nach Schorndorf in mein
Zuhause.
Das war die letzte Station meiner intensiven Vorbereitungs- und
Testphase für die Outdoor-Saison. Ich bin bereit!!! Und ich rechne mit
meinen Fans an der Strecke.
See you! Euer

Tag 8:
Als wir aufwachten, war schönes Wetter und
darüber haben wir uns sehr gefreut. Es ist Samstag und die Strecke ist
voller Fahrer. Ich habe ein bisschen darauf gewartet, bis es auf der
Strecke besser ging, (es war einfach zu eben für mich). Es war gegen
12.00Uhr, als ich mein Bike anheizte und auf die Strecke fuhr. Ich fuhr
es ein wenig warm und wärmte dabei auch mich auf. Nach 30 Minuten machte
ich eine Pause, prüfte den Tank und fuhr nochmals 53 Minuten. Obwohl die
fest installierte Bewässerungsanlage an war, bin ich gefahren und es
interessierte mich, wie es dabei mit meiner Konzentration aussah. Ich
konzentrierte mich ganz auf die Strecke und ignorierte einfach das
Wasser, was mir immerzu entgegenschlug. Das war eine gute
Trainingsübung. Danach war ich aber ziemlich ausgepumpt und ich habe
dann noch mein Bike gewaschen.
Es hat geschauert, als wir in Richtung Germany aufbrachen. Wir kamen
dann gegen 0.30 Uhr bei meiner „Zweitfamilie“, Familie Sturm, an. Ich
war bereits eingeschlafen, noch bevor mein Kopf auf `s Kissen traf =).
Robby ist die ganze Strecke gefahren.
Tag 7:
Ich bin um 8.10 Uhr aufgewacht und habe
gleich aus dem Fenster geschaut. Es war kalt und windig und begann
leicht zu regnen. Glücklicherweise ist es heute mein bzw. unser Ruhetag
=). Wir haben bei Ross gefrühstückt und sind dann nach Mantova, um uns
dort ein wenig umzuschauen. Robbie mag das nicht so gern und blieb
deshalb im Fahrzeug.
Mantova hat eine große City und ist voller interessanter Bauten und
Kirchen. Wir haben in einem Cafe was gegessen und in einem Internetshop
unsere Emails gescheckt. Dann haben wir noch einiges zu essen
eingekauft. Nun ist inzwischen noch ein wenig Zeit für `s Fernsehen und
dann ist schon wieder Schlafenszeit.
Tag 6:
Ich bin heute ziemlich früh aufgewacht und
konnte es gar nicht erwarten, fahren zu gehen. Die Strecke war wie
meistens, einfach zu gut. So habe ich, bevor ich gefahren bin, noch
gewartet, bis die Strecke ein wenig mehr zerfahren war. Es ist schon
erstaunlich, was ich hier für Runden fahre. Mein Fahrwerk ist extrem
passend eingestellt, danke Hubi! Hubert Hoffmann von HH-RaceTech, das
habe ich festgestellt, ist einer der wenigen mit beinahe magischen
Fähigkeiten, wenn es um Fahrwerkseinstellungen geht.
Ich habe das Training unterbrochen und mich zu einer anderen Strecke
aufgemacht. Das Fahrtraining läuft wirklich gut und ich kann das erste
Rennen kaum noch erwarten. Robbie sieht auf der 450iger gut aus und
Ross, der mit `ner 250iger Zweitakter unterwegs ist, wird sich auch mal
auf dem großen Bike versuchen. Er hat einen sehr gleichmäßigen Fahrstil.
Wir haben noch ein paar Starts probiert und ich bin echt erstaunt, wie
flott ich weggekommen bin. Die KXF 450 ist ein großartiges Bike und ich
bin Kawasaki wirklich dankbar dafür.
Dann war es Zeit zu duschen und für mich an der Zeit, für uns etwas zu
kochen.
Wir schauten noch ein wenig in die Glotze und dann ging`s ab ins Land
der Träume…
Tag 5:
Nach dem Aufwachen sind wir Wasser und
etwas zu essen einkaufen gegangen. Dann ging`s zurück nach Mantova. Als
wir ankamen, hab ich die Ersatzteile in mein Motorrad eingebaut. Kurzes
Warmmachen, dann ging`s los. Ich machte einen 40min Abschnitt. Dann
machte ich `ne einstündige Pause und dann noch mal einen 47min
Abschnitt. Ich beobachtete die Jungs beim Fahren und half hier und da
ein bisschen aus. Dann nahmen wir unsere Motorräder allesamt zur
Waschstraße und wurden dabei auch richtig nass =). Altmodisch, der "Hochdruck-Wascher",
nämlich einfach ein Schlauch, mit Lappen und Seife. Wir luden auf und
fuhren duschen. Dann kochte ich unser Abendessen. Wir schauen
momentan noch fern aber ich bin beinahe schon im Traumland.
Also, passt auf euch auf!
Tag 4:
Am heutigen Tag hat es glücklicherweise
nicht so den ganzen Tag wie vorgestern geregnet. Als erstes haben wir
den Truck gewaschen…Ok, Robbie hat ihn gewaschen und wir haben ihm in
Gedanken geholfen, wie auf einem Bild
zu sehen ist. =) Dann sind wir auf nach Cremona. Auf der Strecke von
Cremona war es NASS. Iihhh…also blieben wir auch nicht lange dort. Wir
fuhren nach Cremona-Stadt, wo wir in ein riesiges Einkaufszentrum mit
Media-Markt gingen. Dort haben wir `ne Menge Zeit verbracht und hingen
auch draußen in unserem Camper rum. Später in der Nacht kam einer von
Sturms Trucks runter und brachte mir ein paar Ersatzteile.-) Wir hatten
wirklich einen lockeren Tag. Wir haben dann auch die Nacht in Cremona
geschlafen.
Tag 3:
Wir sind aufgewacht vom Lärm der
Planierraupe, die die Strecke geschoben hat. Wir warteten bis die Bahn
fertig war und wir endlich fahren konnten. Das hat uns wieder gewaltig
Spaß gemacht.
Ich habe noch einen Standardauspuff, aber ich werde mal in Sturms Truck,
der auch hier runter nach Italien gekommen ist, schauen, ob dort noch
ein übrig gebliebener Ersatz von Harald Pfeil zu finden ist. Ihn werden
wir morgen treffen.
Es tut gut, wieder auf dem Bike zu sitzen nach der zweiwöchigen
Zwangspause nach unserer Rückkehr aus den Staaten.
Mein neues Fahrwerk von RaceTech (Hubert Hoffmann) ist erstaunlich gut
zufahren. Ich werde aber ein bisschen Probleme in Spitzkehren haben. Die
Vordergabel ist so gefühlvoll, wie man es beim schnellen Fahren mag.
Aber es ist dann nicht so einfach, das Bike beim Einfahren in eine
scharfe Kurve und auch bei der gesamten Kurvenfahrt, gut zu
kontrollieren. Das Fahren macht richtig Spaß. Der Motor geht
gleichmäßig, so dass ich vorerst nichts daran machen werde. Das gesamte
Paket ist wirklich gut. Ich werde noch eine HGS-Pipe von Silent-Sport
nachrüsten und dann ist das Bike rennfertig.
Morgen werden wir nach Girona zum Fahren gehen. Schauen wir mal.
Darüber
werde ich dann morgen berichten.
Tag 2:
Heute sind wir um 8.15 Uhr aufgestanden,
mussten aber noch ein wenig warten, bevor wir um 10.30 Uhr fahren
konnten. Auf der Strecke war ein wenig von dem Frost heute früh um halb
acht, aber die Sonne schien schon wieder. Ich habe mich schon drauf
gefreut, wieder auf meiner Maschine zu sitzen. Ich genieße das Fahren
total.
Ich hatte heute ein paar Runden mit meinem Team. Wir starteten 20
Sekunden versetzt. Es war auch ein Test, um zu sehen, wie viel Benzin
unsere 450er in 40 Minuten verbraucht. Alles in allem war es ein
gelungener Tag und ich bin wirklich glücklich, in einem solch guten Team
sein zu dürfen. Mit Jürgen und Robert kann man wirklich gut zusammen
arbeiten und wir haben eine großartige Freundschaft entwickelt. Ross
hatte heute einen Abflug, so dass er Sterne gesehen hat, aber ansonsten
fuhr er wirklich gut. Robby hat sich schnell an die 450er gewöhnt und es
dauerte, bis ich ihn überholen konnte. Morgen gehen wir auf eine andere
Strecke „Gerona“.
Jetzt ist es Zeit für Foooood!
Passt auf euch auf!
Euer

P.S.: Meine
Frage an Euch ...
Tag 1:
Am Freitagmorgen bin ich runter zu meinem
Sponsor, nämlich zu Familie Sturm, gefahren. Wir hatten noch meine
Aufhängung von Hubi (Hubert Hoffmann) einzubauen und ein paar Aufkleber
aufs Motorrad zu kleben. Wir packten zusammen und haben alles im Truck
verstaut. Robbie und Josef Sturm, Ross Branch und Florian Viedemann und
ich verließen Kissing um 19.30 Uhr.
Robbie fuhr bis Italien durch und fand dann endlich einen Platz zum
Schlafen. Als er um 8.20 Uhr aufwachte fuhren wir weiter. Wir hielten
dann später noch an und kauften ein wenig Wasser und Brot.
Als wir auf der Strecke eintrafen, war es sonnig und ein blauer Himmel.
Die Bahn war hervorragend und wir legten los. Ich hatte ja eine
brandneue Maschine, so musste ich sie erst einfahren. Das bedeutete, ich
fuhr ein paar Runden, dann musste ich ein wenig warten und die Speichen
und Schrauben nachziehen etc. Ich war so glücklich, endlich wieder auf
dem Motorrad zu sitzen. Doch alle 10 Minuten Pause zu machen war nicht
gerade ideal für mich, aber die Strecke musste auch noch trocknen. Aber
nach dem dritten Mal konnte ich so lange fahren, wie ich wollte. Ich
fuhr also nur 20 Minuten von den angesagten 45 Minuten Fahrtraining.
Josef hatte viel Spaß beim Fahren. Wir hätten ihn beinahe vom Motorrad
zerren müssen. Während wir duschten, packten Josi und Flo zusammen.
Jetzt warten wir auf Robbie, um essen zu gehen..
Robert Sturm senior kam ebenfalls runter nach Italien und war dann ca.
gegen 11.00 Uhr da.
Also bis bald.
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