Rennen

  •  13.-14.
    August 2005

MX-Masters in Schefflenz

 

Hallo meine Fans!

Ich bin erst Samstagmorgen ganz früh nach Schefflenz gefahren. Die Jungs von meinem Team Pfeil waren schon da und alle gut drauf. Auch Heinz, mein Team-Mechaniker an diesem Tag, hat mich schon sehnsüchtig erwartet.
Die Strecke war sehr gut präpariert, aber das erste Training war ein wenig hektisch. Das Problem lag an einer unzureichenden Anzahl von Transpondern zur Zeitmessung. So mussten wir die immer wieder wechseln und neu an der Maschine mit Kabelbindern anbringen. Na ja, halb so tragisch, kommt halt vor!
Im Pflichttraining war ich dann in meiner Gruppe Vierter, also ganz o.k. für `s Rennen! Übernachtet habe ich dann im „Hotel Gehrke“. Hier gleich mein Dank an die Drei!
Am Sonntag bin ich dann die ersten 2 Runden mit einer Helmkamera gefahren, das war interessant und erstaunlich, wie klar die Bilder waren. Das Wetter hat nicht gehalten und es hat zwischendurch immer wieder mal geregnet. Für einen Südafrikaner nicht gerade sein ideales Wetter!

1. Lauf:

Mir war klar, dass der Start bei diesen Wetter- und Streckenverhältnissen entscheidend sein kann. Ich bin von der Mitte aus neben den KTM-Piloten Max Nagl und Aigar Leok gestartet. Max ist wohl im 1. Gang gestartet und war sehr schnell von der Rampe weg. Doch in der ersten Kurve haben sich beide wohl leicht verhakt. Ich habe voll abgebremst und bin innen an der Böschung hoch gefahren, wo ich viel Traktion verloren habe, so dass der Vierte, nämlich mein Landsmann Avis Wyatt, mich überholen konnte. Nach nicht einmal 2 Runden war ich dreckig, wie ein Wildschwein nach dem Schlammbad! Max Nagl und Ken de Dycker waren sehr schnell unterwegs und  sind dann noch durchgerutscht. Doch zum Schluss war ich hinter Max und Avis Dritter, denn Ken hat seine Brille gewechselt und konnte dabei seinen Motor nicht wieder zum Laufen bringen.

2. Lauf:

Mein Start war sehr gut und ich bin als Erster durch die 1. Kurve! In der nächsten Passage bin ich irgendwie etwas quer gekommen, habe dabei ein anderes Motorrad berührt und meine Hinterradbremse „verloren“! Na toll, habe ich gedacht: Noch 25 Minuten und 2 Runden ohne Hinterradbremse! Doch es war so glatt, dass Bremsen gar nicht angesagt war. Also bin ich auch so ganz gut zurecht gekommen. Ich habe konstant schnelle Runden gefahren und erst bei den Überrundungen Probleme bekommen, so dass ich den 3. Platz noch eingebüßt habe und auf Platz 4 gelandet bin. War unter diesen Bedingungen auch noch ganz o.k.!

3. Lauf:

Ich war wieder gut beim Start weggekommen. Nur eine 545 war vor mir. Ich bin einfach meine Runden gefahren und zum Schluss dann voll auf Sicherheit. Auch wenn ich einen möglichen Laufsieg so verspielt habe, das war mir egal, denn ich wusste, der heutige Gesamtsieg war meiner!
Dieser Erfolg gehört mir aber nicht allein und so möchte ich mich ganz lieb bei Heidi und Heinz für die gute Zusammenarbeit bedanken und das natürlich auch bei Mike und Klaus, die den ganzen Tag für mich Reifen gewechselt haben. Dank auch an Thomas von Oakley für die Unterstützung! Danke Leute!!!

See you und darauf freue ich mich! Euer