Rennen

  •  08.-09.
    Oktober

MX-Masters in Höchstädt

 


Hallo meine Fans!

Am Freitag bin ich mit Nadine und unserem Sohnemann Jeremy nach Höchstädt zur Familie Fröba gefahren, wo wir übernachtet haben. Am Sonnabend war ich dann bei herrlichstem Wetter gleich früh an der Strecke.
Heinz hat mich wieder betreut und hatte bereits meine 250iger-Zweitakter und die neue 450ccm-Viertakter zur Abnahme gebracht. Yeee, ich hatte endlich die Viertakter!!! Und es war schon spannend, sie im Training zu fahren. Die Motorleistung ist enorm, sie ist wirklich gut zu fahren. Natürlich muss ich mich mit der Motorbremse erst wieder einfuchsen und auch die für eine Viertakter günstigeren Spuren finden. So habe ich im Pflichttraining doch wieder die Zweitakter genommen, einfach, weil ich die Viertakter noch nicht am Limit fahren konnte. So war ich Vierter in meiner Gruppe. Ich muss die Höchstädter loben, denn die Bahn war auch dann noch in guter Verfassung!
Am Sonntag habe ich meine Aufwärmung abgespult und war auf den Renntag gespannt. Beim Pflichttraining war `s richtig kalt, aber recht gut gelaufen.

  1. Lauf:

Ich war wie eine Rakete vom Startgitter weg und vorne gut dabei. Ab 3. Runde habe ich Probleme mit meinen Unterarmen bekommen und konnte keinen Druck mehr machen. So wurde ich langsam durchgereicht, bis ich als Achter im Ziel die Flagge sah. Das konnte ich aber gar nicht verstehen. Ich vermutete, dass die Gabel zu weich war, und so haben wir sie mit der aus der Viertakter tauschen wollen. Beim Ausbau sahen wir dann, dass das Twinchamber-Innenrohr defekt und schuld an meinen dicken Unterarmen war! Wir hatten in diesem Jahr leider schon öfter ähnliche Probleme

  1. Lauf:

Ich bin wieder sehr gut gestartet und war gleich Zweiter. Lange Zeit war ich dann an 3. Position, als mein Moped anfing, heftig zu stottern. Ich habe versucht, noch maximale Punkteausbeute zu machen und konnte mich noch gerade als Elfter ins Ziel retten. Da war ich ganz schön frustriert. Bei unserer Ursachenforschung haben wir dann festgestellt, dass von der Zündkerze der Isolator gesplittert war.

  1. Lauf:

Es war so weit, mir war einfach danach… Ich musste jetzt mit meiner 450iger ausrücken! Ich weiß gar nicht, wer von uns beiden, ob Heinz oder ich, mehr nervös war. Vom Start bin ich wieder gut weg, habe dann aber doch zu spät geschaltet und keine richtige Traktion mehr gehabt. So war ich nur noch 13. Im Verlaufe des Rennens habe ich mich an meinen „dicken“ Liebling gewöhnt und bin immer besser gefahren. Der Lohn war am Ende ein 5. Platz. Das Fahrwerk war schon von meinem Tunergott Hubert Hoffmann von HH-Race-Tech gemacht und ein guter Bonus. Der Motor war sehr stark, aber beherrschbar. Ich werde beim nächsten Renntag am kommenden Wochenende in Teutschenthal auf jeden Fall die 450iger fahren! Und darauf freue ich mich!!!

Bis dann! Ich hoffe, wir sehen uns dort!

Euer