Rennen 2006

  •   6./7. Mai

Collin beim Grand Prix 2006 in Teutschenthal

Hallo Freunde, was war das doch wieder für ein Wochenende…!
Es war für mich toll, wieder bei einem Grand Prix dabei zu sein und all meine alten Freunde dort zu treffen. Das Wetter war in diesem Jahr perfekt und ebenso natürlich dann auch die Strecke. Da war ich gespannt auf `s Fahren.
Ich bin mit meinen Freund Claus (Hahn von easy-TV) und seinem Sohn Louis angereist. Unterwegs haben wir noch Björn Bierbrauer mit seinem Wohnmobil aufgelesen, der einen Kolbenbruch hatte. Wir sind dann Freitag gegen 14.30 Uhr angekommen. Die Strecke sah gut aus. Ich fand dann auch im Gewühl den richtigen Weg zum EBS-STURM Racing Team. Sie waren dort mit beiden Trucks angereist. Robby strahlte über `s ganze Gesicht, denn  es war für ihn der erste GP, wo er fahren konnte. Ich bummelte durch `s Fahrerlager, um dieser Welt wieder „Hallo“ zu sagen. Dann brachten wir unsere Bikes zur technischen Abnahme und schauten uns die Strecke an. Wir quatschten noch ein wenig und dann bin ich ins Bett gegangen. Ich habe zur Zeit extreme Probleme mit Heuschnupfen.
Ich wachte bei strahlendem Himmel auf und das brachte mich gleich in gute Laune. Das und natürlich, dass mein Sohn Jeremy und Nadine kommen werden! Und weil mein Bruder Peter aus Südafrika auf dem Weg zur Strecke war. Es fetzt, hier auf der Strecke zu sein und es lief bei mir beinahe alles reibungslos.
Im ersten Training war ich Dreizehnter. Für das 2. Training bauten wir eine Anti-Hopping Kupplung ein. Da wurde ich Fünfzehnter. Danke an Dunlop Germany & Europe, die mir für das Zeittraining ein paar gute Reifen gaben. So kam ich im Zeittraining auf Platz 17. Nicht schlecht für einen 38-Jährigen …Danach hatte ich ein wenig Zeit für Jeremy und Nadine. Wir gingen ins Festzelt, um ein wenig zu essen.
Wegen meines Heuschnupfens konnte ich kaum ruhen. Das war total frustrierend! Ich kriegte keine Luft durch die Nase und musste laufend schnauben und die Augen wischen. Ich musste ziemlich aufmerksam sein und langsam fahrend meine Ideallinie finden. Steven Sword hatte einen großen Crash und brach sich dabei den Fuß. Das ist sehr bedauernswert für alle. Gute Besserung, Steven!

1. Lauf:

Ich war bereit für das erste Rennen! Mein Bike war gut vorbereitet und so wurde es mein Ding, was daraus zu machen. Beim Start bin ich gegen das Gatter gesprungen, noch bevor es ganz gefallen war. Deshalb lag ich danach gleich zurück auf etwa Platz 20. Ich startete durch und überholte ein paar Fahrer, so dass ich nach Dreiviertel des Rennens etwa auf Platz 15 lag. Ich musste dann leider vorzeitig das Rennen schon abbrechen, weil ich Probleme mit meiner Anti-Hopping Kupplung hatte. Ich war total enttäuscht, denn ich wollte unter die ersten 12 kommen.
Für das 2. Rennen bauten wir eine Hinson Kupplung in mein zweites Bike.
Ich kam dieses Mal ganz gut aus dem Gatter. Ich zog noch vor der ersten Kurve nach innen und kam als 12. wieder raus. Ich überholte ein paar Fahrer in den ersten zwei Runden und wurde auch selbst wieder überholt. Es war ein harter Kampf. Ich war auf dem 10. Platz. Ken de Dyker kam „vorbeigeflogen“ und landete auf dem dritten Platz. Ich wurde dann letztlich 11.

Hm, der 11. Platz war zum Schluss ganz ok. Einen besonderen Dank an Nadine, welche den ganzen, weiten Weg mit unserem Sohn angereist war, meinem Mechaniker Heinz und seiner Frau Heidi, Jürgen, Robby sen. und Robby jr. und ihren Familien. Und nicht zu vergessen Thomas von Oakley. Ich freue mich schon auf mein nächstes MX-Master-Rennen nächste Woche in Österreich.

Ich hoffe, Euch alle dort zu sehen.

Euer

P.S.: Wolfgang, mein Webmaster, hat hier noch ein paar seiner Fotos online gestellt!