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Hallo Freunde, was war das doch wieder für ein Wochenende…!
Es war für mich toll, wieder bei einem Grand Prix dabei zu sein und all
meine alten Freunde dort zu treffen. Das Wetter war in diesem Jahr
perfekt und ebenso natürlich dann auch die Strecke. Da war ich gespannt
auf `s Fahren.
Ich bin mit meinen Freund Claus (Hahn von easy-TV) und seinem Sohn
Louis angereist. Unterwegs haben wir noch Björn Bierbrauer mit seinem
Wohnmobil aufgelesen, der einen Kolbenbruch hatte. Wir sind dann Freitag
gegen 14.30 Uhr angekommen. Die Strecke sah gut aus. Ich fand dann auch
im Gewühl den richtigen Weg zum EBS-STURM Racing Team. Sie waren dort
mit beiden Trucks angereist. Robby strahlte über `s ganze Gesicht, denn
es war für ihn der erste GP, wo er fahren konnte. Ich bummelte durch `s
Fahrerlager, um dieser Welt wieder „Hallo“ zu sagen. Dann brachten wir
unsere Bikes zur technischen Abnahme und schauten uns die Strecke an.
Wir quatschten noch ein wenig und dann bin ich ins Bett gegangen. Ich
habe zur Zeit extreme Probleme mit Heuschnupfen.
Ich wachte bei strahlendem Himmel auf und das brachte mich gleich in
gute Laune. Das und natürlich, dass mein Sohn Jeremy und Nadine kommen
werden! Und weil mein Bruder Peter aus Südafrika auf dem Weg zur Strecke
war. Es fetzt, hier auf der Strecke zu sein und es lief bei mir beinahe
alles reibungslos.
Im ersten Training war ich Dreizehnter. Für das 2. Training bauten wir
eine Anti-Hopping Kupplung ein. Da wurde ich Fünfzehnter. Danke an
Dunlop Germany & Europe, die mir für das Zeittraining ein paar gute
Reifen gaben. So kam ich im Zeittraining auf Platz 17. Nicht schlecht
für einen 38-Jährigen …Danach hatte ich ein wenig Zeit für Jeremy und
Nadine. Wir gingen ins Festzelt, um ein wenig zu essen.
Wegen meines Heuschnupfens konnte ich kaum ruhen. Das war total
frustrierend! Ich kriegte keine Luft durch die Nase und musste laufend
schnauben und die Augen wischen. Ich musste ziemlich aufmerksam sein und
langsam fahrend meine Ideallinie finden. Steven Sword hatte einen großen
Crash und brach sich dabei den Fuß. Das ist sehr bedauernswert für alle.
Gute Besserung, Steven!
1. Lauf:
Ich war bereit für das erste Rennen! Mein
Bike war gut vorbereitet und so wurde es mein Ding, was daraus zu
machen. Beim Start bin ich gegen das Gatter gesprungen, noch bevor es
ganz gefallen war. Deshalb lag ich danach gleich zurück auf etwa Platz
20. Ich startete durch und überholte ein paar Fahrer, so dass ich nach
Dreiviertel des Rennens etwa auf Platz 15 lag. Ich musste dann leider
vorzeitig das Rennen schon abbrechen, weil ich Probleme mit meiner
Anti-Hopping Kupplung hatte. Ich war total enttäuscht, denn ich wollte
unter die ersten 12 kommen.
Für das 2. Rennen bauten wir eine Hinson Kupplung in mein zweites Bike.
Ich kam dieses Mal ganz gut aus dem Gatter. Ich zog noch vor der ersten
Kurve nach innen und kam als 12. wieder raus. Ich überholte ein paar
Fahrer in den ersten zwei Runden und wurde auch selbst wieder überholt.
Es war ein harter Kampf. Ich war auf dem 10. Platz. Ken de Dyker kam „vorbeigeflogen“
und landete auf dem dritten Platz. Ich wurde dann letztlich 11.
Hm, der 11. Platz war zum Schluss ganz ok.
Einen besonderen Dank an Nadine, welche den ganzen, weiten Weg mit
unserem Sohn angereist war, meinem Mechaniker Heinz und seiner Frau
Heidi, Jürgen, Robby sen. und Robby jr. und ihren Familien. Und nicht zu
vergessen Thomas von Oakley. Ich freue mich schon auf mein nächstes
MX-Master-Rennen nächste Woche in Österreich.
Ich hoffe, Euch alle dort zu sehen.
Euer

P.S.:
Wolfgang, mein Webmaster, hat hier noch ein paar seiner
Fotos
online gestellt!
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