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Hallo Fans!
Ich bin zu meinem Freund Marcel (Dornhöffer) gefahren und
dort haben wir mit seinem Vater Heinz, der mich bei jedem Rennen, wie
Ihr wisst, als Mechaniker unterstützt, den neuen Sprinter von Jürgen
Scharnbach (EBS Bodenstabilisierung) beladen. Heinz war bereits schon
fleißig und hatte einen Schrank und den Reifenhalter eingebaut. Marcel
und Jürgen waren am Mittwoch bei Kawasaki und haben die Reifen und
Jürgen seine Motorräder abgeholt.
Marcel und ich sind in aller Ruhe in Richtung Tensfeld ganz in den hohen
Norden (in die Nähe von Kiel) gefahren. Heinz und Heidi sind erst später
nachgekommen. Also haben wir schon aufgebaut und sind dann anschließend
ins Hotel gefahren.
Samstag:
Das freie Training ist ganz gut gelaufen.
Ich bin zuerst locker ein paar Runden gefahren, um mich an den tiefen
Sand zu gewöhnen. Auch das Pflichttraining war mit Platz 7 in meiner
Gruppe noch o.k. Ich habe nicht zu viel riskiert, denn im Sand war es
für mich doch recht ungewohnt und daher auch etwas schwierig, schnell zu
sein und gleichmäßig zu fahren.
Sonntag:
Heute hätte ich lieber im Bett bleiben
sollen! Ich bin im freien Training nur die Strecke so abgefahren, um sie
mir gut einzuprägen. Doch sie war so zerbombt, dass sie nach jeder Runde
anders aussah. Und dazu war es heute noch sehr, sehr heiß!!!
1.Lauf:
Ich bin sehr schlecht vom Startgitter weg und habe dann auch noch zu
spät geschaltet. Position 22 nach dem Start – das passiert mir
eigentlich kaum. Ich habe mich noch bis auf Platz 11 vorgekämpft, aber
das war trotzdem nur ein Kampf und Krampf, denn ich kam einfach nicht
klar. Es lief nicht rund bei mir und da wurde ich auch noch mit
Bodenkontakt bestraft. Es war extrem heiß und mir blieb jetzt nur übrig,
mich zusammenzureißen und konzentrierter und ohne weitere Fehler oder
Ausrutscher das Rennen zu Ende zu fahren. Ins Ziel kam ich so noch als
Zehnter.
2. Lauf
Dieses Mal hatte ich den eigentlich von mir gewohnt guten Start, aber
wieder habe ich zu spät geschaltet, so dass ich, im Mittelfeld liegend,
in die erste Kurve einbog. Ich habe mich konzentriert und ein paar gute
Runden hingelegt. Trotzdem habe ich nicht meinen optimalen Rhythmus
gefunden. Auch dieser Lauf wurde so immer mehr Krampf und natürlich ging
ich so abermals zu Boden. Dann wollte ich nur noch ohne weitere
Bodenprobe und unverletzt ins Ziel zu kommen. Habe ich auch geschafft,
aber es wurde halt nur der 12. Platz und da war ich stinkesauer auf
mich!
Anmerkung vom Webmaster: Die Plätze
10 und 12 bringen 20 Punkte und in der Tageswertung Platz 9. Das
bedeutet in der Gesamtwertung der Meisterschaft Platz 4 und damit eine
Verbesserung, denn der Vorsprung zu Platz 5 beträgt jetzt 23 Punkte, der
Abstand zu Platz 3 nur noch 13 Zähler! Warum also Trübsal
blasen?! Fahren im tiefen Sand wird Dir, Collin, in den nächsten 2 Tagen
sicher noch Spaß machen und wenn wir (heimlich nachts) 35 km am Stück am
Strand zwischen Trassenheide und Ahlbeck crossen müssen =). W.E.
Ich bleibe hier im Norden bei meinen
Freunden aus Mecklenburg-Vorpommern und tanke morgen erst einmal ein
wenig von der vielen Sonne! Dann gebe ich am Dienstag und Mittwoch in MV
in Malchow und Belling einen Lehrgang. Das wird bei dem Wetter bestimmt
prima, nachdem wir im letzten Jahr vom Regen fast in die Ostsee gespült
wurden.
Danach geht`s zur Open-DM nach Gaildorf, worauf ich mich schon freue.
So Freunde,
ab jetzt gibt es einen wöchentlichen Report von mir. Habe ich mir
jedenfalls vorgenommen. Haltet die Ohren steif und lasst Euch auch nicht
von der Sonne verbrennen!
Bis dann! Euer

P.S.: Für die
Bildergalerien vom
MX-FOTOTEAM
Sickert geht unser Dank nach Herzberg! |